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Alben
1 Havoc And Bright Lights
2 Alanis / Now Is the Time
3 Alanis
4 Now Is the Time
5 Jagged Little Pill
6 Supposed Former Infatuation Junkie
7 Under Rug Swept
8 So-Called Chaos
9 Flavors of Entanglement
Top Songs von "Alanis M..."
1 Alanis Morissette
2 Alanis Morissette
3 Alanis Morissette
4 Alanis Morissette
5 Alanis Morissette
6 Alanis Morissette
7 Alanis Morissette
8 Alanis Morissette
9 Alanis Morissette
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20 Alanis Morissette
Alanis Morissette
Alanis Nadine Morissette (* 1. Juni 1974 in Ottawa, Ontario) ist eine kanadisch-US-amerikanische Sängerin.

Leben

In ihrer frühen Kindheit lebte Alanis Morissette drei Jahre lang in Heiligenzell bei Lahr/Schwarzwald in Deutschland. Ihr Vater, der gebürtige Franko-Ontarier Alan Richard Morissette, und ihre ungarische Mutter Georgia Mary Ann Feuerstein unterrichteten als Lehrer die Kinder in Deutschland stationierter Soldaten im kanadischen Militärstützpunkt Lahr/Schwarzwald.

Sie hat einen älteren Bruder, Chad, und einen um 12 Minuten älteren Zwillingsbruder, Wade. Im Februar 2005 erhielt Alanis Morissette die US-amerikanische Staatsbürgerschaft, ohne aber ihre kanadische aufzugeben.

Nach fünf Jahren Beziehung, drei davon als Verlobte, gaben Alanis Morissette und Ryan Reynolds im Februar 2007 offiziell ihre einvernehmliche Trennung bekannt gegeben.

Zuvor war sie unter anderem mit den Schauspielern Dash Mihok sowie Dave Coulier liiert, der durch die Fernsehserie Full House bekannt wurde, von dem sie sich allerdings 1993 als Folge eines Umzugs nach Toronto trennte.

Am 22. Mai 2010 heiratete sie in Los Angeles im engen Familienkreis den sechs Jahre jüngeren Rapper Souleye, der mit bürgerlichem Namen Mario Treadway heißt. Die beiden waren bis dahin seit acht Monaten ein Paar. Am 25. Dezember 2010 wurden sie Eltern eines Sohnes.

Karriere

Nachdem Alanis Morissette im Jahr 1983 einen Auftritt von Lindsay und Jacqui Morgan gesehen hatte, einem Folkduo, das mit ihren Eltern befreundet war, war sie so begeistert davon, dass sie es ihnen nachtun wollte. Nachdem sie eines ihrer selbst geschriebenen Lieder auf Kassette aufgenommen hatte, spielte Lindsay Morgan Begleitmusik dazu ein und ermöglichte ihr, den Song im Studio einzusingen.

Erste Schauspielerfahrungen machte Alanis Morissette 1984 durch die kanadische Kindersendung You Can’t Do That on Television. Das Geld, das sie durch die Produktion verdiente, investierte sie in ihre erste Single Fate Stay with Me.

Unter dem Namen Alanis Nadine trat sie um 1990 in der US-amerikanischen Castingshow Star Search auf, schied jedoch bereits in der ersten Runde aus. Ihr erstes Album erschien 1991 unter dem Namen Alanis, um eine mögliche Verwechslung mit der kanadischen Sängerin Alannah Myles zu vermeiden.

Die erste Single daraus, Too Hot, erreichte Platz 14 der kanadischen Charts. Sie wurde in drei Rubriken bei den Juno Awards nominiert: Single of the Year (Single des Jahres), Best Dance Record (Beste Dance-Aufnahme) und Most Promising Female Vocalist (Vielversprechendste Sängerin). Letztere konnte sie gewinnen. Ihr zweites Album, Now Is the Time, erschien 1992 bei MCA, konnte aber nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen.

1995, im Alter von 20 Jahren, veröffentlichte Alanis Morissette ihr erstes internationales Album Jagged Little Pill, das einen unerwartet großen Erfolg hatte. Das Album stieg zwar nur auf Platz 118 der Billboard-200-Charts ein, kletterte aber mit dem Erfolg der Singles You Oughta Know, Hand in My Pocket, You Learn, Head over Feet und Ironic bis auf Platz 1. Das Album verkaufte sich weltweit mehr als 30 Millionen Mal, davon allein 16 Millionen Mal in den USA, 3 Millionen Mal in Großbritannien und eine Million Mal in Kanada. Sie gewann bei den Grammy Awards 1996 in den Rubriken Album of the Year (Album des Jahres) und Best Rock Album (Bestes Rockalbum) sowie in Best Female Vocal Performance (Beste Darbietung einer Sängerin) und bester Rock-Song für You Oughta Know.

1998 veröffentlichte sie Supposed Former Infatuation Junkie, das die Hitsingles Thank U und Joining You enthielt. Im nächsten Jahr folgte Alanis Morissette – MTV Unplugged. Nach dem Tod von Nusrat Fateh Ali Khan 1997 vervollständigte sie dessen Beitrag Mercy auf dem Album The Prayer Cycle von Jonathan Elias. Da es international klingen sollte, übersetzte sie den Text zusammen mit ihrer Großmutter und sang ihn auf Ungarisch. 1998 steuerte sie außerdem den Song Uninvited zum Soundtrack von „Stadt der Engel“ bei. Der Song gewann zwei Grammys.

Im Februar 2002 veröffentlichte die Sängerin mit Under Rug Swept ihr drittes Studioalbum, das die Hits Hands Clean und Precious Illusions enthielt. Mit ersterem versuchte sie nach eigenen Aussagen, eine Beziehung zu einem ungefähr 30 Jahre alten Mann zu verarbeiten, die sie im Alter von 14 Jahren gehabt hat. Während die Strophen aus der Sicht der 14-Jährigen stammen, beinhaltet der Refrain die Antwort der gleichen Person aus der Gegenwart. Im Dezember erschien dann Feast on Scraps, ein DVD/CD-Paket, das einen Konzertmitschnitt aus Rotterdam sowie acht Lieder enthielt, die bei den Aufnahmen zu Under Rug Swept nicht verwendet worden waren.

2004 erschien ihr viertes Album So-Called Chaos, das stark durch die Beziehung zu Ryan Reynolds beeinflusst wurde, was sich vor allem in den drei Songs Not All Me, Knees of My Bees und der ersten Single Everything zeigt.

Im Jahr 2005 veröffentlichte sie den Song Wunderkind für den Film Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, der ihr in der Kategorie Bester Filmsong eine weitere Nominierung für einen Golden Globe 2006 einbrachte. Im Juli veröffentlichte Morissette zum zehnjährigen Jubiläum des Erscheinens von Jagged Little Pill eine Akustikversion des Albums, dem im November das Best-of The Collection folgte. Ihre Single „Crazy“ war eine Adaption des gleichnamigen 90er-Jahre-Hits von Seal. Anfang 2006 begann Alanis Morissette damit, ein Buch mit ihren Memoiren zu schreiben.

Im April 2007 veröffentlichte sie auf dem Videoportal YouTube eine Parodie des Liedes My Humps der Black Eyed Peas.

Am 30. Mai 2008 erschien ihr Album Flavors of Entanglement, das komplett von Morissette geschrieben und von Guy Sigsworth produziert wurde. Es unterscheidet sich grundsätzlich im Stil von den vorherigen Alben, da es in Richtung elektronischer Musik geht. Dies ist hauptsächlich dem Einsatz von Synthesizern zu verdanken, was wohl auf Initiative von Guy Sigsworth zustande kam. Als erste Auskopplung wurde die Single Underneath gewählt, zu der zwei Videos gedreht wurden. Der Titel Not As We (zweite Auskopplung in Nordamerika) untermalt die Folge 97 Sekunden aus der Fernsehserie Dr. House sowie die Folge Zeugenschutz aus der Fernsehserie Cold Case.

Am 28. Februar 2010 auf der Abschlussfeier der XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver trat sie mit dem Titel Wunderkind auf.

Im Jahr 2010 veröffentlichte sie I Remain als Titelsong für den Film Prince of Persia: Der Sand der Zeit.

Schauspielerei

1999 spielte sie neben Matt Damon und Alan Rickman im Kevin Smith-Film Dogma die Rolle von Gott, die eigentlich für Emma Thompson gedacht war. Sie beteiligte sich auch am Soundtrack dieses Films. Dieselbe Rolle spielt sie im Film Jay und Silent Bob schlagen zurück, bei dem sie nach dem Abspann die Jersey-Chronik schließt und damit das (vorläufige) Ende der New-Jersey-Filme andeutet.

Alanis Morissette trat auch in der Fernsehserie Sex and the City auf, in der sie eine lesbische Frau spielte und Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker küsste.

Im Jahr 2003 hatte sie einen Auftritt in dem Cole Porter-Porträt De-Lovely, in welchem sie seinen Hit Let’s Do It, Let’s Fall in Love auf ihre Weise interpretierte.

Im Mai 2006 stand sie in London auf der Theaterbühne, wo sie eine Gastrolle im Stück The Exonerated (Die Entlastete) übernahm.

Außerdem hatte sie 2006 in der Serie Nip/Tuck eine Gastrolle als Freundin von Dr. Liz Cruz.

2009 spielte sie in der Showtime-Serie Weeds in sieben Episoden der fünften Staffel die Rolle der Ärztin Audra Kitson, einer Freundin von Andy.

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