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This Wild Willing  -  Glen Hansard
Alben
1 Joe's Garage: Acts II & III
2 The Man From Utopia
3 Joe's Garage
4 The Perfect Stranger
5 The London Symphony Orchestra
6 Lumpy Gravy
7 Waka/Jawaka
8 Over-nite Sensation
9 Apostrophe (')
10 Zoot Allures
11 Studio Tan
12 Sleep Dirt
13 Orchestral Favorites
14 Joe's Garage: Act I
15 Ship Arriving Too Late to Save a Drowning Witch
16 London Symphony Orchestra Vol. 1
17 Them or Us
18 Francesco Zappa
19 We're Only in It for the Money / Lumpy Gravy
20 Cruising With Ruben & The Jets
21 Frank Zappa Meets the Mothers of Prevention
22 Does Humour Belong in Music?
23 Apostrophe (') / Overnite Sensation
24 Jazz From Hell
25 Hot Rats
26 Civilization Phaze III
27 You Are What You Is
28 London Symphony Orchestra, Volume 1 & 2
29 Thing-Fish
30 Sheik Yerbouti
31 Joe's Garage: Acts I, II & III
32 Chunga's Revenge
33 The Lost Episodes
34 Läther
35 Frank Zappa Plays the Music of Frank Zappa: A Memorial Tribute
36 Mystery Disc
37 The Grand Wazoo
38 Ensemble Modern Plays Frank Zappa: Greggery Peccary and Other Persuasions (feat. conductor: Jonathan Stockhammer)
39 Joe's XMasage
40 The Making of Freak Out! Project/Object
41 One Shot Deal
42 The Lumpy Money Project/Object: An FZ Audio Documentary
43 Zappa in New York
Top Songs von "Frank Za..."
1 Frank Zappa
2 Frank Zappa
3 Frank Zappa
4 Frank Zappa
5 Frank Zappa
6 Frank Zappa
7 Frank Zappa
8 Frank Zappa
9 Frank Zappa
10 Frank Zappa
11 Frank Zappa
12 Frank Zappa
13 Frank Zappa
14 Frank Zappa
15 Frank Zappa
16 Frank Zappa
17 Frank Zappa
18 Frank Zappa
19 Frank Zappa
20 Frank Zappa
Frank Zappa
Frank Vincent Zappa (* 21. Dezember 1940 in Baltimore, Maryland; † 4. Dezember 1993 in Laurel Canyon, Kalifornien) war ein amerikanischer Komponist und Musiker, der zu Lebzeiten mehr als 60 Musikalben veröffentlichte. Zappa hat das Genre der Rockmusik erheblich beeinflusst durch seine von Stilanleihen und rhythmischer Vielfalt geprägten Kompositionen und seine Texte, die satirisch, proklamatorisch und auch dadaistisch-absurd geprägt sind. Er wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und erhielt zwei Grammys. Zappa betätigte sich auch als Musikproduzent und Filmregisseur und komponierte orchestrale Stücke. Sein Hauptinstrument war die E-Gitarre, er war aber auch oft als Sänger zu hören und spielte Schlagzeug, E-Bass und Keyboards. Charakteristisch für Zappa sind seine mitunter in größeren dramaturgischen Zusammenhängen gestalteten Bühnenshows, seine (Musik-)Filme, die die Bildästhetik des Musikfernsehens vorformulieren halfen, sowie sein Wirken als autarker Musikproduzent, der jegliche Belange der Produktentstehung kontrollierte und beeinflusste.

Leben

Frank Zappa war das älteste Kind der sizilianischen Einwanderer Rose Marie und Francis Zappa, die von einer neapolitanischen Einwandererfamilie abstammte. Zappa hatte drei Geschwister, die Brüder Bobby und Carl sowie Schwester Patrice. Franks Vater arbeitete in den US-Bundesstaaten Maryland und Florida an unterschiedlichen Stellen für das US-amerikanische Verteidigungsministerium, weshalb die Familie oft umziehen musste. Während der Jahre an der Ostküste litt Frank immer wieder an schweren Erkältungen und Asthma. Dies bewog die Eltern, im Dezember 1951 an die klimatisch begünstigtere Westküste umzuziehen.

Bis zu seinem Highschool-Abschluss im Jahr 1958 hatte Zappas Familie insgesamt acht Mal den Wohnort gewechselt. Zappas Schulausbildung erfolgte an drei Highschools und drei weiteren Colleges. Zwangsläufig beeinflussten die wiederholten Umzüge und die ständigen Krankheiten in Zappas jungen Jahren seine Persönlichkeitsentwicklung. Er wird als jemand beschrieben, der nur schwer Freundschaft schließen konnte. Seine zweite Ehefrau sagte sogar: „Zappa hat nicht geliebt.“ Zappa galt als Eigenbrötler, und er galt als Workaholic. Der junge Zappa zog sich vor allem auf sich selbst zurück, ging seinen künstlerischen Neigungen nach. Der grafisch talentierte Schüler gewann zwei Gestaltungspreise, seine ersten Kompositionen entstanden in dieser Zeit. An der Highschool durfte Zappa das Schulorchester dirigieren, als Collegestudent schrieb er die Musik für einen Hollywood-Film.

Nach dem nach knapp über einem Semester abgebrochenen Musikstudium beschäftigte sich Zappa zunächst ebenfalls mit Grafik und Musik. Am College hatte er Kay Shermann kennen gelernt; das Paar heiratete am 28. Dezember 1960 und wohnte östlich von Los Angeles in Ontario. Beide waren berufstätig: sie als Banksekretärin, er unter anderem als Gestalter von Grußkarten, Handelsvertreter (für Enzyklopädien und Schmuck) oder Angestellter einer Werbeagentur. Dann wandte sich Zappa mehr und mehr der Musik zu. Ab 1961 arbeitete er im Pal Recording Studio in Cucamonga, außerdem spielte er in unterschiedlichen Bands (siehe unten). Die Ehe mit Kay hielt nicht lange und blieb kinderlos. Das Paar wurde Anfang 1964 geschieden.

Für das Verständnis einiger seiner Texte ist ein Zwischenfall bedeutsam, der sich im Frühjahr 1965 im Studio Z zutrug, dem ehemaligen Pal Recording Studio, wo Zappa inzwischen wohnte. Für die akustische Untermalung eines „Herrenabends“ sollte er ein mit Sexgeräuschen garniertes Tonband produzieren. Zappa und seine damalige Freundin setzten sich vor die Studiomikrofone und erledigten den Job. Beide wurden einige Tage später bei der Übergabe des Bandes verhaftet – der Auftraggeber entpuppte sich als Detective Sergeant der Bezirkspolizei. Zappa wurde wegen „Verschwörung zur Pornografie“ zu sechs Monaten Haft verurteilt. Zehn Tage Haft musste er absitzen, die Reststrafe wurde auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Der Rockjournalist Barry Miles beschrieb die für Zappa bedeutsame Episode ausführlich und schlussfolgerte: „Zelle C war ein Trauma fürs Leben, und in mancherlei Hinsicht war er den Rest seiner Karriere damit beschäftigt, sein pornografisches Tonband Amerika in den Rachen zu stopfen, immer und immer wieder. Er würde den Amerikanern schon zeigen, wie ihr Land wirklich war.“

Im Sommer 1966 lernte Zappa Adelaide Gail Sloatman kennen, die damals als Assistentin von Elmer Valentine arbeitete, dem Besitzer der Clubs Whisky A Go-Go und Trip in Los Angeles. Im September 1967 – wenige Tage vor der ersten Europatournee der Mothers of Invention – heiratete Zappa seine hochschwangere Freundin. Noch während die Band in Skandinavien unterwegs war, wurde Tochter Moon Unit Zappa geboren. Es folgten die Söhne Dweezil Zappa (1969), Ahmet Zappa (1974) und die Tochter Diva Zappa (1979).

Von kürzeren Aufenthalten in New York (März 1967 bis Mai 1968) und London (Dezember 1970 bis April 1971) abgesehen, lebte Frank Zappa ab Mitte 1965 in den nördlichen Stadtbezirken von Los Angeles. Ende der 1970er Jahre entschloss sich Zappa, neben seinem Wohnhaus das Tonstudio Utility Muffin Research Kitchen bauen zu lassen, das am 1. September 1979 den Betrieb aufnahm. Damit unterlag die Veröffentlichung seiner Musik – einschließlich Produktion und Vertrieb – fast vollständig seiner Kontrolle.

Im November 1991 wurde bekannt, dass Zappa an Prostatakrebs erkrankt war. Er starb am 4. Dezember 1993 und wurde auf dem Friedhof Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt.

Musikalischer Werdegang

Seine erste Schallplatte erhielt Zappa als Geschenk zu seinem siebten Geburtstag: „All I want for Christmas is my two front teeth“ von Spike Jones and his City Slickers. Dessen Art, Humor mit Musik zu verbinden, hatte einen nachhaltigen Einfluss nicht nur auf Zappas Kompositionen, sondern auch darauf, wie er seine Livekonzerte gestaltete. Zu Zappas frühen musikalischen Einflüssen zählt auch arabische Musik. Er sagte: „Irgendwo hörte ich das und war sofort begeistert.“ Im Radio hörte er als 13-Jähriger „Gee“ von „The Crows“ und „I“ von „The Velvets“. Die erste Platte, die er kaufte, war „Riot in Cell Block Number 9“ von The Robins. Zappa selbst nannte die frühe Rhythm-and-Blues-Musik einen „Haupteinfluss – und vielleicht das, was mir wirklich die Ohren öffnete“. Die Zuneigung zur Doo-Wop-Musik der frühen 1950er Jahre findet sich über seine gesamte Schaffenszeit hinweg in etlichen Kompositionen wieder.

Eine wichtige Begegnung mit Orchestermusik hatte Zappa, als er in den frühen 1950er Jahren seine erste Langspielplatte gebraucht kaufte. Er war in einem Zeitungsartikel auf sie aufmerksam geworden und hatte schon länger nach ihr gesucht: The Complete Works of Edgar Varèse, Vol. 1. Besonders angetan hatte es ihm „Ionisation“ – ein Stück für 13 Schlagzeuger. Er war von den Kompositionen so begeistert, dass er sich zum 15. Geburtstag ein Ferngespräch mit Varèse wünschte. In den Fußnoten auf der Varèse-Plattenhülle wurden auch die Komponisten Béla Bartók, Igor Strawinsky und Anton Webern genannt. Zappa begann umgehend, sich nach Aufnahmen mit Werken dieser Vertreter der Neuen Musik umzusehen.

Ein wichtiger Antrieb für den jungen Zappa, selbst zu komponieren, aber auch eine Erklärung für den Stil mancher seiner Kompositionen lag in seinem ausgeprägtem grafischem Interesse begründet. Sein Biograf Barry Miles zitiert ihn zunächst mit den Worten: „Ich mag es einfach, wie Noten auf dem Papier aussehen“. Und ergänzt diesen Satz um ein weiteres Zitat, in dem Zappa über seine frühen Kompositionen sagte: „Ich hatte nicht den leisesten beknackten Schimmer, wie es klingen würde.“

Als Gitarrist wurde Zappa von Rhythm-and-Blues-Gitarristen wie Johnny Watson, Clarence Brown, Eddie Jones und Matt Murphy beeinflusst. Im Begleittext zu seinem ersten Album Freak Out! nannte er außerdem, neben anderen, Howlin' Wolf und John Lee Hooker.

Erste Schritte

In der Schule lernte Zappa ab 1951 Schlagzeug – zunächst auf „Brettern“. Später spielte er im Schulorchester die Trommel. Während eines Wettbewerbs an Keith McKillop’s Monterey Summer Percussion School entstand 1953 seine erste Komposition „Mice“ – ein Solo für Snaredrum. Ab 1956 besuchte er die Antelope Valley High School in Lancaster. Zu den frühesten Zappa-Kompositionen, die je aufgeführt wurden, gehören die Stücke „A Pound For A Brown (On The Bus)“ und „Sleeping In A Jar“, beide Teile eines Streichquartetts, das Zappa 1958 spielen ließ, als sein Musiklehrer ihm erlaubte, die „Antelope Valley High School Big Band“ zu dirigieren.

Im Oktober 1958 wechselte Zappa zum Antelope Valley Junior College in Lancaster, wo er Donald Vliet alias Captain Beefheart kennen lernte. Etwa zu dieser Zeit brachte er sich selbst bei, Gitarre zu spielen. Das Stück „Lost In A Whirlpool“ (erstmals 1996 veröffentlicht auf dem Album The Lost Episodes) wurde im Winter 1958/59 in einem leeren Klassenzimmer des Colleges aufgenommen und ist die früheste Aufnahme, auf der Zappa als Gitarrist zu hören ist. Um Harmonielehre und Komposition zu studieren, schrieb sich Zappa im Frühjahr 1960 am Chaffee Junior College in Alta Loma ein. Nach etwas mehr als einem Semester hörte er wieder auf, weil er nach Ansicht von Barry Miles sein Ziel erreicht hatte: „Er verstand nun die Grundlagen der Musik." So ganz stimmt das nicht, denn Zappa belegte im Jahr 1961 noch einmal Vorlesungen, und zwar im Fach Komposition am Pomona College in Claremont.

Frühe Bands und Projekte

1955 trat Zappa als Schlagzeuger der R&B-Band „The Ramblers“ an der Highschool in San Diego bei, woraufhin ihm seine Eltern sein erstes Schlagzeug kauften. Nach zwei Umzügen seiner Familie gründete Zappa 1957 in Lancaster die R&B-Gruppe „The Black-Outs“, in der unter anderem Jim Sherwood mitspielte. Nach Zappas Ausstieg im Jahr 1958 nannte sich die Gruppe „The Omens“. Außerdem spielte er in der „Antelope Valley High School Big Band“ mit. Das Quartett „The Boogie Men“ gründete Zappa im Frühjahr 1961, löste es aber kurze Zeit später wieder auf. Im Sommer 1961 hauchte Zappa den Black-Outs neues Leben ein, nur dass er dort jetzt Gitarre statt Schlagzeug spielte. Um Geld zu verdienen, war er außerdem Mitglied der Tanzkapelle „Joe Perrino & The Mellotones“.

Ab 1962 kümmerte sich Zappa vor allem um Studioprojekte. Mit Ray Collins absolvierte er 1963 einige Auftritte als „Sin City Boys“ und als „Loeb & Leopold“. Außerdem gründete er die kurzlebige Gruppe „The Soots“, in der unter anderem Captain Beefheart mitspielte. Die Studioarbeit warf nicht die erhofften Erträge ab, daher gründete Zappa 1964 die Tanzband „The Muthers“. Außerdem war er Mitglied der Hausband in dem Club „The Village Inn“.

Zappa arbeitete in den ersten Jahren nicht nur als Musiker, sondern verfolgte auch andere Projekte: 1959 schrieb er die Musik für den Low-Budget-Film „Run Home, Slow“. Aufgenommen wurde die Musik aber erst 1963, der Film selbst hatte am 15. Dezember 1965 Kinopremiere. Ein weiteres Filmmusikprojekt, für das Zappa im Juni 1961 engagiert wurde, war das B-Movie „The World’s Greatest Sinner“, das im Januar 1963 in die Kinos kam.

Im November 1961 wurde Zappa für Paul Buff in dessen Pal Recording Studio tätig. Dort arbeitete er als Studiomusiker, Komponist, Tontechniker und Produzent mit etlichen Künstlern von regionaler Bedeutung zusammen und nahm eine Vielzahl von Singles auf. Als Buff im Sommer 1964 den Auftrag erhielt, für ein anderes Tonstudio tätig zu werden, kaufte Zappa das Pal Studio und benannte es in „Studio Z“ um. Als Perkussionist und mit eigenen Filmbeiträgen war Zappa im Mai 1962 an einem Multimedia-Experimental-Projekt von Don Preston beteiligt, der dazu unter anderem auch Bunk Gardner und Buzz Gardner um sich versammelt hatte.

Zappas Bestreben, im Musikgeschäft bekannt zu werden, verdeutlichen zwei Ereignisse des Jahres 1963. Im März trat er als Gast in der bekannten „Steve Allen Show“ im Fernsehen auf und gab dort sein „Concerto For Two Bicycles“ zum Besten. Etwa zwei Monate später kam es am Mount St. Mary’s College in Los Angeles zu dem Konzert „The Experimental Music of Frank Zappa“, bei dem etliche Partituren Zappas von Studenten des Collegeorchesters gespielt wurden.

1965 suchte die Gruppe „The Soul Giants“ einen neuen Gitarristen. Zappa stieg ein und avancierte schnell zum Bandleader. Die Gruppe – ihr gehörten zu diesem Zeitpunkt die beiden Gründer Roy Estrada als Bassist und der Schlagzeuger Jimmy Carl Black sowie Ray Collins als Sänger und David Coronado als Saxophonist an – benannte sich mehrfach um, zunächst in „Captain Glasspack & His Magic Mufflers“, dann am Muttertag 1965 in „The Mothers“. Der zwischenzeitlich hinzu gekommene Gitarrist Henry Vestine wurde im Frühjahr 1966 durch Elliot Ingber ersetzt. Am 1. März 1966 erhielten die Mothers einen Plattenvertrag, gingen kurz darauf ins Studio, um ihr erstes Album „Freak Out!“ aufzunehmen. Bevor dieses erscheinen konnte, musste sich die Gruppe auf Druck der Plattenfirma umbenennen in The Mothers of Invention.

The Mothers of Invention

Die Mothers of Invention bestanden über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren. In dieser Zeit war die Gruppe in 18 unterschiedlichen Besetzungen auf Tourneen zu sehen. Wenn man noch die „Hot Rats Band“ sowie die beiden verschieden besetzten Wazoo-Orchester hinzuzählt, waren es sogar 21 Besetzungen, die allesamt jeweils nur für wenige Konzerte bestanden. Auch die Umbesetzungen durch das Ausscheiden einzelner Musiker während laufender Tourneen würde die Zahl der verschiedenen Mothers-Ensembles noch beträchtlich erhöhen. Mit anderen Worten: „Die“ Mothers hat es so nie gegeben. Schon die fünfköpfige Urbesetzung wurde während der Studioaufnahmen für das Debütalbum von Dutzenden weiterer Musiker unterstützt. Überdies veränderte Zappa die Formation bereits nach wenigen Konzerten: Der Gitarrist Elliot Ingber musste gehen, mit Don Preston, Bunk Gardner, Ian Underwood, Billy Mundi und Jim „Motorhead“ Sherwood kamen Musiker hinzu, die von manchen fälschlich den Ur-Mothers zugerechnet werden. In der Vielzahl der Ensembles kristallisieren sich dennoch fünf Grundformationen heraus. Außer von Zappa hing das Spielvermögen der Livebands immer auch von den Fähigkeiten der für Zappas Musik wichtigen Rhythmusgruppe ab, und dort insbesondere vom Schlagzeuger.

Jimmy Carl Black war bis zum Herbst 1969 Schlagzeuger der ersten fünf Mothers-Formationen. Sein solides, aber eher variantenarmes Spiel bot das Fundament, auf dem Spezialisten wie Don Preston, Ian Underwood, Bunk Gardner und Zappa ihre musikalischen Experimente und ausgedehnten Improvisationen aufbauen konnten. Zusammengehalten wurden die für diese Mothers-Epoche typischen ausgedehnten, freien Musik- und Musiktheaterteile durch den von Zappa locker gesetzten kompositorischen Rahmen. Bezeichnend für diese Phase sind die Mothers-Auftritte im New Yorker Garrick Theatre, wo die Band vom 23. März bis zum 5. September 1967 mit kurzen Unterbrechungen wochentags zweimal, an den Wochenendtagen dreimal das Rockmusical „Pigs & Repugnant“ (Schweine und Widerlinge) aufführte. Die Theaterperformance nach Happening-Art bot allerlei Scheußlichkeiten, derben Humor, gesellschaftskritische Seitenhiebe, Musikparodien und vieles mehr – unter anderem im Juli 1967 einen Gastauftritt von Jimi Hendrix. Für manche Kritiker waren die Shows nichts als „heiße Luft“, für andere dagegen „brillant bis großartig-fantastisch“.

Freak Out!, das erste Album, das die Mothers of Invention 1966 veröffentlichten, war gleich ein aufwändig mit Begleittext versehenes Doppelalbum. Der Musikkritiker Mike Fish bezeichnet es als „eines der blendendsten Debüts“: Die Platte enthält Satire und politische Kritik genauso wie Bezüge zum Doo-Wop und zum Rhythm and Blues sowie autobiografische Referenzen. Eine ganze Langspielplattenseite verwendete Zappa auf eine perkussive Improvisation, gemischt mit Textkollagen und unartikulierten Lauten. Das 1968 erschienene Album We’re Only in It for the Money wurde als „erbarmungslose dunkle, wütende und düstere Antwort auf Sergeant Pepper“ bezeichnet und zeigt deutlich Zappas Rolle als Teil der Gegenkultur. Falsche Hippies werden genauso parodiert wie die Erschießung protestierender Jugendlicher durch die Polizei thematisiert wird. Im September 1968 treten Zappa und The Mothers of Invention zum ersten Mal vor einem deutschen Publikum bei den Internationalen Essener Songtagen auf.

1969 unternahm Zappa einen ersten kurzen Ausflug in jazzige Gefilde. Sein Soloalbum Hot Rats gilt als eines der ersten Jazzrock-Alben überhaupt.

Mit 200 Motels stellte Zappa ein viersätziges Werk für Orchester und Rockband als Beitrag für die Contempo ’70 zusammen. Es wurde am 15. Mai 1970 im Pauley Pavilion der University of California in Los Angeles uraufgeführt. Mitwirkende waren die Mothers und das Los Angeles Philharmonic Orchestra, dirigiert von Zubin Mehta. Aus Kostengründen wurden nur die Sätze eins, drei und vier dieses Werkes gespielt, mit dem Zappa ausprobieren wollte, „wie die Musik klingt, die ich in Motels [Anm.: während der Tourneen der Vorjahre] geschrieben habe“. Als Schlagzeuger wirkte an diesem Projekt der von der Rockmusik her kommende britische Schlagzeuger Aynsley Dunbar mit. In der Folge gehörte er den Mothers-Formationen sechs bis neun an. Die Musik wurde insgesamt straffer und rockiger. Als mit Bandversion Nr. 7 auch die ehemaligen Turtles-Leadsänger Mark Volman und Howard Kaylan zu den Mothers stießen, begann die Mothers-Epoche, die als „Vaudeville-Band“ bekannt wurde. Die Bühnenshows bis Ende 1971 waren auf das darstellerische und satirische Vermögen dieser beiden versierten Frontleute zugeschnitten.

Zwei Zwischenfälle beendeten diese Mothers-Phase. Am 4. Dezember 1971 brach bei einem Konzert der Band im Casino Barrière in Montreux ein Brand aus, bei dem die gesamte Musikanlage der Band vernichtet wurde – der Deep Purple-Song Smoke on the Water erzählt davon. Wenige Tage später, am 10. Dezember, wurde Zappa bei einem Konzert im Rainbow Theatre, London, von einem Besucher von der Bühne in den Orchestergraben gestoßen. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er neun Monate im Rollstuhl verbringen musste. In der Folge war eines seiner Beine verkürzt (das Lied „Dancing Fool“ vom Album Sheik Yerbouti enthält eine Referenz auf diesen Umstand), und auch seine Stimme klang um eine Terz tiefer. Zappa musste die Konzerttournee abbrechen und die Band auflösen.

Zappa verwirklichte 1972, zunächst noch im Rollstuhl sitzend, zwei weitere Soloprojekte: Waka/Jawaka und The Grand Wazoo. Erneut wandte er sich dem Jazzidiom zu, von dem er einmal sagte: „Jazz is not dead, it just smells funny.“ (Jazz ist nicht tot, er riecht nur eigenartig). Zappa stellte dieses ausgedehnte Jazzrock-Projekt, an dem auf der Bühne 20 Musiker mitwirkten, während einer zweiwöchigen USA- und Europatournee vor. Anschließend wurde die Tournee mit halber Besetzung („Petit Wazoo“) weitere sechs Wochen in Amerika fortgesetzt.

Ab Februar 1973 war Ralph Humphrey (Band Nr. 10 bis 14), ab Oktober 1973 auch Chester Thompson (Band Nr. 12 bis 16) Schlagzeuger der Mothers. Mit dem Geiger Jean-Luc Ponty, dem Keyboarder George Duke, der Perkussionistin Ruth Underwood und dem Trompeter Sal Marquez wirkten zu dieser Zeit einige vielseitig begabte Musiker in der Gruppe mit. Dies ermöglichte es Zappa, sich Musik ganz anders als bisher zu nähern. In zugänglichem Ton, aber nicht ohne zappatypische Ingredienzen, verschmolz er kunstfertig komplexe Jazzrock-Arrangements, Funk und andere Musikstile zu kompakten, nur drei bis sechs Minuten langen Songs: Das Album Over-Nite Sensation zeigt eine „virtuose außergewöhnliche Band“, die allerdings in den Augen eines Kritikers kontrastiert wird von „schorfigen, pornografischen Texten“. Das darauffolgende Album Apostrophe, welches als Nonsense-Themenalbum über einen Eskimo im Juni 1974 sogar Platz 10 in den Billboard-Charts erreichte, wurde von dem von Zappa mitbegründeten Label DiscReet Records herausgegeben.

Letzter Schlagzeuger der Mothers (Nr. 17 und 18) war Terry Bozzio, der ab der USA-Tournee im Frühjahr 1975 dabei war. Für die Welttournee, die im Herbst 1975 begann und bis ins Frühjahr 1976 dauerte, baute Zappa die Mothers ein letztes Mal um: Dem zum Quintett geschrumpften Ensemble gehörten neben Zappa und Bozzio der Sänger und Saxofonist Napoleon Murphy Brock, der Keyboarder André Lewis sowie mit dem Bassisten Roy Estrada ein Mitglied der ersten Mothers-Formation an.

Die Zappa-Bands

Nach Auflösen der Mothers kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Zappa und Herb Cohen. Zappa hatte den langjährigen Manager entlassen, der daraufhin die Auslieferung des Albums Zoot Allures verzögerte. Um weiteren Schwierigkeiten mit Cohen aus dem Weg zu gehen, verzichte Zappa auf den Gruppennamen „The Mothers of Invention“ und trat fortan nur noch unter eigenem Namen auf.

Bis auf Schlagzeuger Terry Bozzio tauschte Zappa das Personal für seine erste Band nach der Mothers-Ära komplett aus. Zum Line-up der USA- und Kanadatournee im Herbst 1976 gehörten der Gitarrist und Sänger Ray White, die Sängerin und Keyboarderin Lady Bianca (alias Bianca Odin, alias Bianca Thornton), der Keyboarder und Geiger Eddie Jobson sowie der Bassist Patrick O’Hearn. Die im Frühjahr 1977 folgende Europatournee fand ohne Lady Bianca statt. An der Nordamerikatournee Ende 1977 und der Europatournee im Frühjahr 1978 nahm Eddie Jobson nicht mehr teil, dafür waren neben den Keyboardern Tommy Mars und Peter Wolf auch der Gitarrist und Sänger Adrian Belew und der Perkussionist Ed Mann hinzu gekommen.

Vinnie Colaiuta war Schlagzeuger der Zappa-Band Nummer vier, die im Herbst 1978 auf Bühnen in Europa und Nordamerika zu sehen war. Terry Bozzio, Ray White und Adrian Belew waren gegangen. Neu dabei waren der Sänger und Gitarrist Ike Willis, der Slide-Gitarrist Denny Walley sowie der Bassist Arthur Barrow. Für die Europatournee des Frühjahres 1979 stieß Warren Cuccurullo zu dieser Gruppe. Ein Jahr später gehörte Peter Wolf nicht mehr dazu, Vinnie Colaiuta legte eine Tourneepause ein. Letzteren ersetzte Zappa in seiner Band Nummer sechs für die USA-Europa-Tournee im Frühjahr 1980 durch den Schlagzeuger David Logeman. Außerdem war Ray White wieder dabei.

1980 gelang Zappa auch mit Bobby Brown (Album Sheik Yerbouti) ein Top-Ten-Hit (Platz 4 in den deutschen Charts), mit dem er nicht nur in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt wurde. Dieses Stück erreichte 1995 noch einmal Platz 32. Zur Wintertournee 1980 war Colaiuta zurückgekehrt, Band Nummer sieben gehörten außerdem der Gitarrist Steve Vai sowie der Keyboarder, Trompeter und Sänger Bob Harris an.

Das Fundament für die letzten drei Zappa-Bands bildeten der Schlagzeuger Chad Wackerman sowie der Bassist Scott Thunes, die Vinnie Colaiuta und Arthur Barrow seit der Herbsttournee 1981 durch Amerika abgelöst hatten. An die Stelle von Bob Harris trat in Band Nummer 8 der Keyboarder, Saxophonist und Sänger Bobby Martin. Für die vom Sommer bis zum Winter 1984 andauernde Tournee durch Nordamerika und Europa veränderte sich das Line-up der neunten Band kaum. Mit Napoleon Murphy Brock gab ein ehemaliges Mothers-Mitglied ein gerade zweiwöchiges Gastspiel. Der Keyboarder Allan Zavod ersetzte Tommy Mars. Im Februar 1988 ging zum letzten Mal eine Zappa-Band auf Tournee, die bis zum Juni des Jahres durch Nordamerika und Europa führte. Zappa hatte sein zehntes Ensemble erheblich verstärkt und zu einer Rockgruppe mit Bigbandqualitäten ausgebaut. Zur zwölfköpfigen Band gehörten außer Zappa, Willis, Thunes, Wackerman und Martin auch der Gitarrist, Keyboarder und Sänger Mike Keneally, der Perkussionist Ed Mann, der Trompeter Walt Fowler, der Posaunist Bruce Fowler sowie die Saxophonisten Paul Carman, Albert Wing und Kurt McGettrick.

Orchestermusik

Bereits vor seiner Rockkarriere hatte Zappa Stücke für Sinfonieorchester geschrieben. Die erste Aufführung fand 1963 am St. Mary’s College, Los Angeles, statt und wurde vom Radiosender KPFK gesendet. Nachdem er 1971 bereits für das Album und den gleichnamigen Film 200 Motels mit dem Royal Philharmonic Orchestra zusammengearbeitet hatte, veröffentlichte er im Jahr 1979 sein erstes rein orchestrales Album Orchestral Favorites. Aufnahmen mit dem London Symphony Orchestra (Dirigent: Kent Nagano) erschienen 1983 und 1987. An diesen Aufnahmen war neuartig, dass die Instrumente mit jeweils eigenen Mikrofonen einzeln abgenommen worden waren, was Zappa ein nachträgliches Mischen und begrenzt nachträgliche Korrekturen erlaubte. In dem Begleittext zur zweiten Platte beklagte Zappa die „menschlichen Eigenarten“ der „mit falschen Tönen und verstimmten Passagen“ infizierten Aufnahme. Auch Kooperationen mit Pierre Boulez führten nicht zu großem Erfolg. Kurz vor seinem Tod fand Frank Zappa mit dem Ensemble Modern einen Klangkörper, der seine Orchesterkompositionen erfolgreich und mit großer technischer Präzision aufführte. Frank Zappas Orchesterwerk The Yellow Shark wurde im September 1992 vom Ensemble Modern in Frankfurt am Main im Beisein und zum Teil unter der musikalischen Leitung des Komponisten uraufgeführt. Die Begleitung der Tournee musste er aber aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Seine fortschreitende Prostatakrebserkrankung machte ihm immer mehr zu schaffen.

Anerkennung und Nachklang

1988 erhielt Zappas Album Jazz from Hell den Grammy in der Kategorie Best Rock Instrumental Performance. Das Album war größtenteils auf dem Synclavier eingespielt worden und Zappa mutmaßte, die Nominierung sei ein Unfall gewesen oder beruhe auf einem perversen Humorverständnis Vieler. Seine erste Begegnung mit der die Auszeichnung verleihenden National Academy of Recording Arts and Sciences hatte Zappa bereits 20 Jahre früher. Mit den Mothers sollte er 1968 bei einem der offiziellen Grammy-Dinners für „Unterhaltung“ sorgen. Die Band tat es auf ihre Weise – und erntete Buhrufe. Wie der Rockjournalist Barry Miles berichtet, erschien Zappas Name erst im Jahr 1979 ein weiteres Mal in einem Grammy-Programm: Für das Album Sheik Yerbouti erhielt er zwei Nominierungen (Best Rock Vocal Performance – male für „Dancin’ Fool“ und Best Rock Instrument Performance für „Rat Tomago“). 1982 nominierte die Academy Zappa und seine Tochter Moon für das Album Ship Arriving Too Late To Save A Drowning Witch in der Kategorie Best Rock Performance by a Duo or Group with Vocal für das Stück „Valley Girl“. Posthum dann die letzten beiden Grammys: Zappa und seine Witwe Gail wurden 1995 für die Verpackung des Albums Civilization Phaze III in der Kategorie Best Recording Package – Boxed ausgezeichnet; 1997 wurde Zappas Lebenswerk mit dem Lifetime Achievement Award gewürdigt.

Das Jazzmagazin Down Beat rief Frank Zappa im Dezember 1970 zum Pop-Musiker des Jahres aus.

Frank Zappa wurde im Jahr 1995 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Der von den Mothers gespielte Song „Brown Shoes Don’t Make It“ wurde vom Kuratorium der Rock and Roll Hall of Fame in die Liste „500 Songs That Shaped Rock and Roll“ aufgenommen.

Das US-amerikanische Musikmagazin Rolling Stone würdigte Zappas Arbeit mehrmals. In der Liste der „100 besten Gitarristen aller Zeiten“, die im Jahr 2003 aufgestellt wurde, wird er auf Platz 45 geführt. In der Liste „Die 500 besten Alben aller Zeiten“ erscheinen die Mothers-Alben Freak Out! auf Rang 243 und We’re Only In It For the Money auf Rang 296. Auch in der Liste „The Essential Rock Collection“ aus dem Jahr 1997 wird das Album Freak Out! genannt.

In Bad Doberan findet seit 1990 die „Zappanale“ statt, das größte Zappa-Festival weltweit. Neben ehemaligen Zappa-Musikern wie Mike Keneally, Ike Willis, Napoleon Murphy Brock, Jimmy Carl Black und anderen treten Zappa-Coverbands und von Zappa beeinflusste oder beeindruckte Musiker auf.Viele
Fans pilgern zu dem dort stehenden Frank Zappa Denkmal. Es wurde vom tschechischen Künstler Vaclav Casak geschaffen.

Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf wurde am 28. Juli 2007 auf Initiative des Vereins ORWOhaus und auf Antrag der Partei Die Linke die 400 Meter lange „Straße 13“ nach Zappa benannt (Frank-Zappa-Straße). In der Straße steht ein Gebäude, das früher vom Filmhersteller ORWO genutzt wurde und in dem heute mehr als 150 Bands ihre Proberäume haben.

Auch die Stadt Baltimore, in der Zappa geboren wurde, würdigte den Künstler: Im Jahr 2007 erklärte Bürgermeisterin Sheila Dixon den 9. August zum „Frank Zappa Day“. Im Mai 2008 sprach sich der Kunstausschuss von Baltimore dafür aus, in der Stadt ein Replikat der bronzenen Zappabüste aufzustellen, die seit 1995 in der litauischen Hauptstadt Vilnius steht.

Nach einem seiner Songs benannte sich die einflussreiche tschechische Underground-Band Plastic People of the Universe. Es gibt weltweit eine Vielzahl Gruppen, die Zappas Werk in unterschiedlicher Weise beeinflusst hat. Zu ihnen gehören auch The Grandmothers, Klaus König Orchestra (Deutschland), Sammlas Mammas Manna (Schweden), Omnibus Wind Ensemble (Schweden), Ensemble Modern, Steve Vai, Mike Keneally, Sheik Yerbouti (Deutschland), Le Concert Impromptu & Bossini (Frankreich) und nicht zuletzt Dweezil Zappa, der in den Jahren 2006 und 2007 mit dem Projekt „Zappa plays Zappa“ auf Europatournee war.

Selbst in den Naturwissenschaften hat sich der Name Frank Zappas niedergeschlagen. Nach ihm benannt worden sind

* das Gen „ZapA Proteus mirabilis“,
* der Fisch „Zappa confluentus“,
* die Qualle „Phialella zappa“,
* die Molluske „Amauratoma zappa“,
* die Spinne „Pachygnatha zappa“ und
* der Asteroid „(3834) Zappafrank“, der zwischen Mars und Jupiter die Sonne umkreist.

Eine Boeing 737-800 der Lauda Air mit dem Kennzeichen OE-LNR und der Seriennummer 33833 wurde im April 2005 ausgeliefert und „Frank Zappa“ getauft.

Der Hamburger Comiczeichner Wittek setzte das Zappa-Album Joe´s Garage 1994 in einen sechsseitigen Comic um, der in dem Magazin „Unangenehm“ veröffentlicht wurde. Nach dem Vorbild Cal Schenkels wurde dabei nichts gezeichnet, der gesamte Comic besteht aus Collagen. Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.