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Alben
1 Zuhältertape (Vol. 4)
2 Imperator
3 Legacy
4 Bossaura
5 King
6 Zuhältertape, Volume 1: X-Mas Edition
7 Boss Der Bosse
8 Alphagene
9 Kollegah
Top Songs von "Kollegah"
1 Kollegah
2 Kollegah
3 Kollegah
4 Kollegah
5 Kollegah
6 Kollegah
7 Kollegah
8 Kollegah
9 Kollegah
10 Kollegah
11 Kollegah
12 Kollegah
13 Kollegah
14 Kollegah
15 Kollegah
16 Kollegah
17 Kollegah
18 Kollegah
19 Kollegah
20 Kollegah
Kollegah
Kollegah (* 3. August 1984 in Friedberg (Hessen); bürgerlich Felix Sören Antoine Blume) ist ein deutscher Rapper, der beim Label Selfmade Records unter Vertrag steht. Er ist auch unter dem Pseudonym T.O.N.I. bekannt.

Biografie
Felix Blume ist der Sohn eines kanadischen Vaters und einer deutschen Mutter und verbrachte seine Jugend teilweise vaterlos. Der Spitzname „Kollegah“ ist auf seinen Stiefvater zurückzuführen. Kollegah wuchs in der Stadt Simmern im Hunsrück auf. Blume besuchte das Herzog-Johann-Gymnasium in Simmern, wo er 2002 einen Malwettbewerb des Themas Komm mit in eine andere Welt: Märchen - Mythen - Sagen der Volksbank Simmern gewann, was bei vielen Rap-Battles für seine Kontrahenten ein Anlass war, ihn deswegen anzugreifen. Im Jahr 2004 absolvierte Felix Blume das Abitur. In einem Interview erklärte er, dass er durch seinen algerischen Stiefvater mit Religion in Kontakt kam. Er fing an, sich zu informieren und Bücher über den Islam zu lesen. Infolgedessen konvertierte er als 15-jähriger zum Islam. Er war zeitweise als Übersetzer tätig und übersetzte unter anderem 2003 das Buch Tod – Auferstehung – Hölle des umstrittenen Autors und islamischen Kreationisten Harun Yahya vom Englischen ins Deutsche.

Seine Übersetzertätigkeit ließ er danach ruhen, da er 2003 unter dem Namen T.O.N.I. anfing zu rappen. Im Jahre 2004 trat Kollegah beim Bundesländerbattle für Hamburg an. Von Dezember 2004 bis Mai 2005 war er im Internetportal Reimliga Battle Arena aktiv. Dort gewann er 11 seiner 14 gewerteten Battles und konnte innerhalb kurzer Zeit einen hohen Stellenwert erreichen. Sein erstes Mixtape Zuhältertape Vol. 1 bot er frei zum Download an. Er steht seit 2005 bei dem Label Selfmade Records unter Vertrag. Am 29. Dezember des gleichen Jahres veröffentlichte er dort das Zuhältertape X-Mas Edition, ein Re-Release seines ersten Mixtapes. Am 9. Juli 2006 publizierte er sein zweites Mixtape Boss der Bosse, welches vom Hip-Hop-Magazin Juice zum Mixtape des Monats ernannt wurde. Die Hälfte der Beats auf diesem Tonträger stammen von dem Selfmade-Produzenten Rizbo. Kritisiert wurde Kollegah für einen Auftritt beim Hip-Hop- und Reggaefestival Splash Anfang 2006. Er selbst rechtfertigt dies damit, dass er unvorbereitet aufgetreten sei und es sich um seinen allerersten Liveauftritt gehandelt habe.

Im September 2007 sollte ursprünglich sein erstes Solo-Album mit dem Titel Alphagene über Selfmade-Records erscheinen. Dieses wurde jedoch aufgrund eines Strafprozesses gegen Kollegah auf den 16. November verschoben, da er in Bad Kreuznach mit Amphetamin und Kokain erwischt wurde. Im Zuge des Prozesses wurde er vom Gericht verurteilt. Am 23. Oktober 2007 war erstmals ein Video von Kollegah in der MTV-Show Urban TRL wählbar. Der zum Lied Kuck auf die Goldkette 2007 gedrehte Clip konnte mehrere Male Platz 1 der TRL-Most-Wanted-Charts erreichen. Die beiden Musikstücke Showtime Again und Sommer vom Mixtape Boss der Bosse wurden in dem Spielfilm Nachtspuren verwendet. Am 29. August 2008 veröffentlichte Kollegah sein zweites, selbstbetiteltes Studioalbum, mit welchem er Platz 17 in den deutschen Albumcharts belegen konnte. Im Jahre 2009 veröffentlichte der Rapper neben seiner Beteiligung an dem Selfmade Records Labelsampler Chronik 2 und dem Kollaboalbum Jung, brutal, gutaussehend mit Farid Bang außerdem den dritten Teil seiner "Zuhältertape"-Reihe als Shoprelease. Im Jahre darauf brachte Selfmade Records alle drei "Zuhältertape"-Teile im Rahmen einer limitierten Box neu heraus. Dieser Box war außerdem das Hoodtape Volume 1 beigelegt, welches kurz vor Weihnachten 2010 als Hoodtape Volume 1 X-Mas Edition wiederveröffentlicht wurde. Sein am 14. Oktober 2011 veröffentlichtes drittes Soloalbum Bossaura erreichte Platz 5 der deutschen Albumcharts. Vor Veröffentlichung des Albums Jung, brutal, gutaussehend 2 (zusammen mit Farid Bang) am 8. Februar 2013 wurden Einzeltracks des Albums zum Download freigegeben. So gelangten neben Dynamit und Drive-By auch Du kennst den Westen und Stiernackenkommando in die deutschen Verkaufscharts. Mit dem Album selbst erreichte Kollegah zum ersten Mal die Spitze der deutschen Charts.

Kollegah studiert derzeit Jura an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Studioalben
Zuhältertape (X-Mas Edition) (2005)
Alphagene (2007)
Kollegah (2008)
Jung, brutal, gutaussehend (2009, mit Farid Bang)
Zuhältertape Volume 3 (2009)
Hoodtape Volume 1 (2010)
Hoodtape Volume 1 X-Mas Edition (2010)
Bossaura (2011)
Jung, brutal, gutaussehend 2 (2013, mit Farid Bang) Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.