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Alben
1 Mindfields
2 Toto XIV
3 A Rock and Roll Band
4 Toto
5 Hydra
6 Turn Back
7 Toto IV
8 Isolation
9 Fahrenheit
10 The Seventh One
11 Kingdom of Desire
12 Tambu
13 XX (1977-1997)
14 Through the Looking Glass
15 Falling in Between
16 40 Tours Around The Sun Eagle Rock
17 All In 1978-2018
Top Songs von "Toto"
1 Toto
2 Toto
3 Toto
4 Toto
5 Toto
6 Toto
7 Toto
8 Toto
9 Toto
10 Toto
11 Toto
12 Toto
13 Toto
14 Toto
15 Toto
16 Toto
17 Toto
18 Toto
19 Toto
20 Toto
Toto
Toto ist eine US-amerikanische Rockband, die 1977 in Los Angeles gegründet wurde. Insgesamt veröffentlichte die Band 19 Alben (13 Studio, 1 Soundtrack, 5 Live) und wurde mit sechs Grammys ausgezeichnet. Bekannteste Stücke von Toto sind Rosanna, Africa, Hold the Line, Child's Anthem und Georgy Porgy. Toto hat bis heute über 40 Millionen Alben verkauft und wurde 2009 in die Musicians Hall of Fame aufgenommen.

Die Musik von Toto lässt sich in die Stilrichtungen des kommerziell ausgerichteten, sogenannten Mainstream- bzw. Adult-oriented Rock (AOR) einordnen. Bei der als Westcoast-Style bezeichneten Musik der Band spielen Keyboards und Klavier eine wichtige Rolle. Die als Triolen zum 4/4-Takt auf dem Klavier gespielten Akkorde des Liedes Hold the Line wurden beispielsweise oft kopiert.

Häufig sind von den Keyboards dominierte, orchestral wirkende Mittelteile. Die Lieder werden größtenteils in mittlerem Tempo gespielt und sind von einer eingängigen Melodie geprägt. Großen Einfluss auf die Wirkung der Lieder hat zudem das Schlagzeugspiel. So wechselt zum Beispiel Jeff Porcaro im Titel Rosanna von einem kraftvollen ternären Shuffle-Rhythmus zu einer binären Spielweise, um nach einem Break mit einer die Spannung steigernden Pause wieder den Shuffle-Rhythmus aufzunehmen.

Extrem schnelle Stücke oder gar Hard Rock spielte Toto eher selten, obwohl Steve Lukather ab und zu harte Powerchords sowie handfeste Rocksoli einstreute.

Die Musiker von Toto zeichneten sich dadurch aus, dass sie stets songdienlich spielten. Dennoch wurden in den Liedern immer wieder überraschende Passagen eingebaut. So zum Beispiel in dem Titel Stop Loving You: Hier wird der von flächigen Keyboardsounds und einem leicht rhythmisierten Piano geprägte Song, der einer herkömmlichen Kadenzfolge (F-Dur, B-Dur, d-Moll, C-Dur) folgt, von einer Phrase des Basses und der Bläser abgelöst, die eher in die Funkmusik passt.

Zu den anspruchsvollsten Stücken zählen Jake to the Bone vom Kingdom of Desire-Album sowie Dave's Gone Skiing, zu finden auf der CD Tambu. Großen Erfolg hatte die Band mit ihren von Keyboardsounds geprägten Balladen wie Africa, I'll Be Over You oder Somewhere Tonight. In diesen Titeln lässt der Schlagzeuger bei Live-Konzerten oft Raum für zusätzliche lateinamerikanische Perkussion-Instrumente.

Konzerte
Die Band tourte über 30 Jahre lang durch die Welt und kam dabei regelmäßig nach Europa bzw. Deutschland. Die Live-Konzerte von Toto waren musikalisch auf einem ähnlich hohen Niveau wie die Studio-Aufnahmen, da alle Mitglieder der Band als Studiomusiker in der Lage waren, den Sound der Studioaufnahmen live bei Bedarf beinahe identisch wiederzugeben.

Das Arrangement der im Verlauf des Konzerts gespielten Musikstücke änderte sich zu jeder Tournee und wurde bisweilen sogar zu einzelnen Auftritten spontan angepasst. Neben Totos bekanntesten Hits wie Rosanna, Hold the Line und Africa wurden Musikstücke aus über 25 Jahren Bandgeschichte gespielt. Seit 1996 ließ die Band regelmäßig im Vorfeld der Konzerte Fans per Internet über diese Setlist abstimmen, nachdem sie das noch für die Tournee 1992 per Postkarten von Fanclubs in ihrer Heimatstadt Los Angeles machen ließ.

Zusätzlich zu den Musikstücken bot Toto den Konzertbesuchern eine Reihe von Soli. Obligatorisch sind dabei ein Schlagzeug-, ein Keyboard- und ein Gitarren-Solo, letzteres von Steve Lukather; in den letzten Jahren vielfach mit akustischer Gitarre. Der Bassist Mike Porcaro spielte selten Soli. In den letzten Jahren vor der Auflösung spielte er jedoch aufgrund häufiger Nachfragen von Fans am Ende des Liedes Africa einige Male ein Bass-Solo.

Begleitet wurde die Musik von Toto bei den Tourneen von einer Bühnenshow. So war bei der Reunion-Tour im Jahr 1999 eine 120 m² große Videoleinwand im Einsatz, die im Wechsel Ausschnitte aus Musikvideos und Material der vier Live-Kameras zeigte, die während des Konzerts die Künstler und die Instrumente in Nahaufnahmen filmten.

Bisweilen kam es bei Toto-Konzerten zu Auftritten von Gastmusikern. Im Sommer 2004 besuchte die Sängerin Marla Glen ein Toto-Konzert in Rottweil und wurde für die Zugabe auf die Bühne gebeten. Gäste in Deutschland waren in den letzten Jahren unter anderem Ian Anderson und der Gitarrist Al di Meola. Seit 1999 tourte Tony Spinner als musikalische Unterstützung mit der Band. Er spielte die zweite Gitarre und war Background-Sänger.

Seit Mitte 2005 wurde die Band durch Greg Phillinganes verstärkt, einen der bekanntesten Keyboarder der US-amerikanischen Musikszene. Er war von David Paich in die Band gebeten worden, da dieser durch Erkrankungen in seiner Familie nicht mehr außerhalb der USA auf Tournee gehen wollte. Bis zur Auflösung 2008 war er festes Mitglied bei Toto und wirkte am letzten Album der Band mit. Von Februar 2007 an ersetzte Leland Sklar als Bassist den erkrankten Mike Porcaro. Diese Zusammenarbeit endete nach der "Falling In Between"-Tour im Jahre 2007 bzw. mit der vorübergehenden Auflösung der Band 2008. Von 2010 bis 2014 spielte Nathan East für Mike Porcaro als Tourmitglied den Bass. 2016 engagierte man erneut Leland Sklar.

Popularität
Nach dem Debütalbum Toto im Jahr 1978 startete die Band ihre erste Tournee in den USA. Die folgenden Jahre wurden bestimmt durch die beiden nächsten Alben und vielen hundert Sessions, die die Bandmitglieder für andere Musiker und Bands spielten.

Die Popularität von Toto erreichte mit dem Album Toto IV 1982 ihren Höhepunkt. Danach ging die Band auf ihre erste große Welttournee. Die Grammy-Verleihung 1983 war der Höhepunkt ihrer Popularität in den USA.

Mit den nachfolgenden Alben Isolation, Fahrenheit und vor allem The Seventh One wuchs Totos Popularität in Europa und Asien, während sie in den USA stetig sank. Grund dafür waren unter anderem zahlreiche Probleme mit der damaligen Plattenfirma CBS (später Sony Music). So wurden einige der Alben Mitte der 1980er Jahre in den USA erst mit großer Verspätung und ohne vernünftiges Marketing veröffentlicht. Während die Band in Europa und Asien von Jahr zu Jahr in größeren Hallen spielte und mehr und mehr Platten verkaufte, hatten Toto vor allem in den englischsprachigen Ländern wie USA, Kanada, England und Australien große Popularitätsprobleme. Die Tourneen der Band führten deshalb fast jährlich durch Europa.

Doch auch der Wechsel zur Plattenfirma EMI brachte nicht den gewünschten Erfolg. EMI veröffentlichte das Album Through the Looking Glass in den USA mit Verspätung. So trennte sich Toto nach einem Album erneut von ihrer Plattenfirma und veröffentlichte die Live-DVD bei dem Label Eagle Vision, ein englisches, auf Live-Konzerte spezialisiertes Unternehmen. In den letzten Jahren hatte die Band ihr eigenes Label namens TOTO Records gegründet. Eine Bindung an eine Plattenfirma über mehrere Jahre lehnte die Band zuletzt ab, neue Alben wurden nur noch einzeln für den Vertrieb an ein Major-Label lizenziert.

Geschichte
Gegründet wurde Toto 1976–1977. Die beiden Gründungsmitglieder Jeff Porcaro und David Paich spielten bereits in einer High-School-Band zusammen und arbeiteten als Studiomusiker in Los Angeles. Bei einem Engagement von Boz Scaggs entstand die Idee zur Gründung der Band, zu der Steve Lukather, Jeff Porcaros Bruder Steve, Bobby Kimball und David Hungate dazugeholt wurden. In diesen Tagen entstand der Name Toto.

1976–1982
Das erste Musikalbum mit dem Titel Toto (1978) war die erste gemeinsame musikalische Produktion der Band. Im selben Jahr wurden sie für den Grammy als „Bester Newcomer“ nominiert.

Das zweite Album Hydra (1979) mit dem Hit 99 und das dritte Album Turn Back (1981) hatten mäßigen Erfolg. Weltweit populär wurde die Band mit ihrem vierten Album Toto IV (1982), für das sie in mehreren Ländern die Platin-Auszeichnung, in Deutschland doppelt, erhielten. Insbesondere die darin enthaltenen Hits „Rosanna“ und „Africa“ machten Toto weltweit bekannt. Das Album verkaufte sich bis ins Jahr 1983 millionenfach und die Band erhielt insgesamt sechs Grammys (siehe Auszeichnungen).

Vor der anschließenden Tournee verließ der Bassist David Hungate die Band und wurde durch den dritten Porcaro-Bruder Mike ersetzt.

1984–1992
Zu den Olympischen Spielen 1984 in ihrer Heimatstadt Los Angeles komponierte die Band die Musik, im selben Jahr den Soundtrack zu David Lynchs Verfilmung Dune.

Die Folgezeit war von Problemen mit der Bandbesetzung geprägt. So verließ Bobby Kimball 1984 wegen Drogenproblemen die Band. Auf dem im selben Jahr erschienenen Album Isolation war er laut Bandmitgliedern nur noch als Background-Sänger zu hören. Den Lead-Gesang übernahm von da an Fergie Frederiksen, ab 1986 Joseph Williams (bis 1988, Alben Fahrenheit und The Seventh One).

1986 bis 1987 ging die Band auf ihre zweite Welt-Tournee, 1988 auf ihre dritte. 1988 verließ Steve Porcaro offiziell die Band, um sich eigenen Projekten zu widmen, ging aber 1988 mit auf Tournee und hat seitdem auch an jedem neuen Album der Band als Gastmusiker mitgewirkt. Der von der damaligen Plattenfirma Sony (CBS) geforderte neue Lead-Sänger Jean-Michel Byron übernahm lediglich vier neue Songs auf der 1990 erschienenen Greatest-Hits-Kompilation Past to Present 1977-1990 und wurde dann nur noch für die gleichnamige Tournee eingesetzt. Für die Compilation gab es in mehreren Ländern Platin-Auszeichnungen. Steve Lukather übernahm 1992 vollständig den Lead-Gesang, da die Band nach dem Abgang von Byron, dem nunmehr vierten Lead-Sänger seit Gründung, keinen neuen mehr suchen wollte.

1992–1998
Mit dem Tod von Jeff Porcaro im Jahr 1992 kurz vor der Veröffentlichung des Albums Kingdom of Desire (1992) geriet die Band in eine Krise. Nachdem man sich zum Weitermachen entschieden hatte, trat der Schlagzeuger Simon Phillips der Band bei und nahm unmittelbar im Anschluss an Totos vierter Welt-Tournee teil.

1993 veröffentlichten Toto ihr erstes Live-Album Absolutely Live.

Im Herbst 1994, während einer Tourpause der Solo-Tournee von Gitarrist Steve Lukather mit seiner Band Los Lobotomys, trat Toto zum ersten Mal bei der Nokia Night of the Proms auf.

1995 folgte das Album Tambu mit der Single I Will Remember, die in einigen europäischen Ländern mit Gold ausgezeichnet wurde. Nach einer weiteren Welt-Tournee 1996 legte die Band zunächst eine kurze Pause ein, die einige Mitglieder für Soloprojekte nutzten.

1997 spielten Toto das erste Mal in Afrika. Die wenigen Konzerte in Südafrika waren ausverkauft und wurden von einem afrikanischen Chor begleitet.

1998 erschien das Jubiläumsalbum Toto XX anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Band.

1998–2008
Nachdem das Gründungsmitglied Bobby Kimball schon an dem Jubiläumsalbum teilweise mitgearbeitet hatte, trat er 1998 wieder der Band bei. 1999 folgte eine weitere Tournee durch Europa, Japan und erstmals seit sechs Jahren auch wieder durch die USA.

Die Band veröffentlichte 1999 das Musikalbum Mindfields und das Live-Album Livefields. 2000 wurden Toto, bzw. ihr Toningenieur Elliott Scheiner, erneut für einen Grammy nominiert: Mindfields als „Best Engineered Album, Non-Classical“ (deutsch: „Bestes aufgenommenes, nicht-klassisches Album hinsichtlich der Tontechnik“). Nach insgesamt zwei Jahren Tournee pausierte die Band erneut für zwei Jahre, um den Bandmitgliedern Zeit für eigene Soloprojekte zu geben.

Nach der Pause veröffentlichte Toto im Jahr 2002 das Album Through the Looking Glass, auf dem sie „die Lieblings-Songs der Bandmitglieder“ coverte (u. a. Bodhisattva von Steely Dan und While My Guitar Gently Weeps von The Beatles). Die folgende Jubiläums-Tournee zum 25-jährigen Bestehen führte durch Europa und Asien, wurde im Januar 2003 in Amsterdam aufgezeichnet und auf DVD veröffentlicht. Anschließend tourte die Band durch USA, erneut im Rahmen der Nokia Night of the Proms durch Europa und bis ins Jahr 2004 durch Asien und Südamerika.

Im Sommer 2005 trat der Keyboarder Greg Phillinganes der Band bei. Gemeinsam mit ihm, sowie den ehemaligen Mitgliedern Steve Porcaro und Joseph Williams, arbeitete Toto am Album Falling in Between, das im Februar 2006 erschien. Seit dem Frühjahr 2006 fand zudem eine mehrjährige Tournee durch Europa, Südostasien, die Vereinigten Staaten sowie, erstmals seit 13 Jahren wieder, durch Australien statt. Seit Anfang 2007 wurde dabei der an ALS erkrankte Mike Porcaro durch den Bassisten Leland Sklar vertreten. Im Rahmen der Tour wurden im März 2007 im Pariser Zénith Aufnahmen für eine Live-CD gemacht, die am 29. Oktober in Europa und am 23. November in Deutschland erschien. Am 14. März 2008 erschien nun auch eine Live-DVD des Konzerts die sich weltweit in den TOP 10 der Charts platzierte, so. u. a. in den deutschen Amazon Verkaufscharts auf Platz 1 (DVD Musik), offizielle deutsche DVD Musikcharts Platz 4 (KW 12.08), Schweden Platz 1, Frankreich Platz 2, Holland Platz 3, Norwegen Platz 4, Dänemark Platz 4, Finland Platz 5, Italien Platz 6, Australien Platz 9 und Japan Platz 9.

Im März 2008 absolvierten Toto eine ausverkaufte Tournee mit acht Konzerten in Japan. Bei diesen Konzerten trat Boz Scaggs (siehe Teil Geschichte) im Vorprogramm auf. Gründungsmitglied David Paich stand nach über 2 Jahren Bühnenabstinenz wieder mit der Band auf der Bühne, Ex-Sänger Joseph Williams trat als Gastmusiker auf. Steve Lukather und David Paich spielten dabei auch einige Songs bei Boz Scaggs, im Gegenzug kam Boz Scaggs mit seiner Band zur Zugabe von Toto mit auf die Bühne, und gemeinsam wurde With a Little Help from My Friends von The Beatles als letzte Zugabe gespielt.

In einem am 25. Mai 2008 veröffentlichten Zeitungsinterview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger gab Steve Lukather an, dass die Band nicht mehr existiere: „Toto gibt es nicht mehr. Ich habe die Band gerade aufgelöst. Zu viele Urmitglieder sind nicht mehr dabei. Toto hat seine Identität verloren. Ich mache solo weiter.“ Kurz darauf bestätigte er die Trennung auf seiner offiziellen Homepage. Mitte 2008 gaben Toto in einer offiziellen Erklärung auf ihrer Internetseite die Auflösung der Band bekannt.

Reunion und Tourneen seit 2010
Am 12. Oktober 2009 wurden die Gründungsmitglieder Totos in die Musicians Hall of Fame aufgenommen – mit Ausnahme von Bobby Kimball, da er als Sänger nicht als Musiker im Sinne der Hall of Fame gilt.

Am 27. Februar 2010 kündigte die Band auf ihrer Website an, dass sie zu Ehren ihres an ALS erkrankten Bassisten Mike Porcaro noch einmal für eine zweiwöchige Tour zusammenkommen werde. Neben Steve Lukather, Simon Phillips und David Paich waren bei der im Juli 2010 in Europa stattfindenden Tour auch die ausgeschiedenen Mitglieder Steve Porcaro und Joseph Williams wieder dabei. Als Gast spielte der Bassist Nathan East. Im November 2010 stellte Steve Lukather dann die aktuelle Situation der Band klar. Er erklärte, dass es kein neues Album mehr geben werde, die Band aber in der Besetzung der 2010er Tour weiter live auftreten werde, soweit es die anderen Verpflichtungen der Bandmitglieder erlauben. Mike Porcaro blieb Vollmitglied der Band und wurde daher weiterhin an allen Einnahmen beteiligt, auch wenn er nicht mehr in der Lage war, zu musizieren. Er starb im März 2015.

Im Sommer 2011 gingen Toto erneut in Europa und Asien auf Tour, bei der statt Mike Porcaro erneut Nathan East Bass spielte. Zudem kehrte Jenny Douglas, die bereits in den frühen 1990er Jahren Mitglied der Tourbesetzungen war, als Backgroundsängerin zurück. Auch im Jahr 2013 nahm die Gruppe das 35-jährige Bestehen der Band zum Anlass, erneut auf Tournee zu gehen, die auf einer DVD dokumentiert wurde und im Jahr 2014 erschien. Dazu wurde ein Konzert am 25. Juni in der polnischen Stadt Łódź aufgezeichnet.

Im Gegensatz zu der Ankündigung, nie wieder ein Album veröffentlichen zu wollen, gaben Steve Lukather und David Paich am 5. November 2013 über die Facebook-Seite der Band bekannt, dass die Arbeiten an einem neuen Album begonnen hätten. Der seit 1992 als Schlagzeuger agierende Simon Phillips hat sich von Toto zu Gunsten seiner eigenen Solokarriere in einem freundschaftlichen Verhältnis getrennt. Die Nachfolge trat der unter anderem bei Sting bekannt gewordene Musiker Keith Carlock an. Bereits nach der Nordamerika-Tournee im Frühjahr 2014 übernahm Shannon Forrest den Platz am Schlagzeug. Im November 2014 gab Steve Lukather auf seiner Facebook-Seite bekannt, dass das Album unter dem Namen Toto XIV im Frühjahr 2015 weltweit veröffentlicht werden solle. Das Album erschien am 20. März 2015.

Am 24. September 2016 kündigte Steve Lukather auf Totos Facebookseite an, dass die Band an einem neuen Album arbeitet. Es soll von Sony veröffentlicht werden.

Name
Der Name Toto gibt nahezu seit Beginn der Bandgeschichte Anlass zu Spekulationen über seine Herkunft. Gerüchte, Ursprung des Bandnamens sei der bürgerliche Name Bobby Kimballs „Robert Toteaux“, sind jedoch falsch. Bobby Kimball wurde als Robert Troy Kimball am 29. März 1947 in Louisiana (USA) geboren.

Jeff Porcaro erklärte die richtige Entstehungsgeschichte in einem Interview von 1988. Er erklärte, dass die Band 1977 einen Namen suchte, und alle Bandmitglieder sich bis zum nächsten Tag einen solchen überlegen sollten. An jenem Abend lief der Film Der Zauberer von Oz im Fernsehen und Jeff hörte den Namen „Toto“ (Dorothys Hund). Ihm gefiel der Name und so schlug er ihn am nächsten Tag der Band vor. Bassist David Hungate erklärte der Band, dass „toto“ bzw. „in toto“ im Lateinischen soviel heißt wie all umfassend und ein passender Name für eine Band sei, die sich nicht auf einen Musikstil festlegen wollte.

Auf seiner Homepage erklärte Steve Lukather anlässlich des mehr als 25-jährigen Bestehens der Band, dass der Name seinen Ursprung bei einem Eingeborenenstamm am Fuße des Himalayas hat, von dem Steve Lukather zur Zeit der Bandgründung hörte und fasziniert war. Diese Erklärung war jedoch lediglich ein Scherz, der auch auf der Toto-Homepage als solcher lanciert wurde.

Diskografie
Toto (1978)
Hydra (1979)
Turn Back (1981)
Toto IV (1982)
Isolation (1984)
Fahrenheit (1986)
The Seventh One (1988)
Kingdom of Desire (1992)
Tambu (1995)
Toto XX (1998)
Mindfields (1999)
Through the Looking Glass (2002)
Falling in Between (2006)
Toto XIV (2015) Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.