Username:   Password:     Passwort vergessen?
Neueste Alben
Adel Tawil & Friends: Live aus der Wuhlheide Berlin  -  Adel Tawil
The Pains of Growing  -  Alessia Cara
Schlagschatten  -  AnnenMayKantereit
Philip Glass: The Hours / Distant Figure  -  Anton Batagov
FRIENDS KEEP SECRETS  -  Benny Blanco
Silent Piano (Songs for Sleeping) 2 [feat. Marcus Loeber]  -  Blank & Jones
Relax  -  Blank & Jones
Bitter-Sweet  -  Bryan Ferry
What Is Love?  -  Clean Bandit
Live in Buenos Aires  -  Coldplay
A Million Degrees  -  Emigrate
Defrosted 2 (Live)  -  Gotthard
Ein Stern geht auf  -  Jay Alexander & ORCHESTER DER KULTUREN
Other People's Stuff  -  John Mellencamp
The Human Condition (Deluxe)  -  Jon Bellion
Heart to Mouth  -  LP
L.O.C.O.  -  Luciano
Kin  -  Mogwai
Songs for Judy  -  Neil Young
Music Rescues Me  -  Paul van Dyk
Manifesto of an Alchemist  -  Roine Stolt's The Flower King
Kronjuwelen  -  Sido
Schumann  -  Sol Gabetta & Bertrand Chamayou
A Brief Inquiry Into Online Relationships  -  The 1975
The Grand Delusion  -  The Intersphere
The Prophet Speaks  -  Van Morrison
Genau jetzt!  -  Wolfgang Petry
SKINS  -  XXXTENTACION
Alben
1 Azzlack Stereotyp
2 Kanakis
3 Blockplatin
4 Russisch Roulette
5 Unzensiert
Top Songs von "Haftbefe..."
1 Haftbefehl
2 Haftbefehl
3 Haftbefehl
4 Haftbefehl
5 Haftbefehl
6 Haftbefehl
7 Haftbefehl
8 Haftbefehl
9 Haftbefehl
10 Haftbefehl
11 Haftbefehl
12 Haftbefehl
13 Haftbefehl
14 Haftbefehl
15 Haftbefehl
16 Haftbefehl
17 Haftbefehl
18 Haftbefehl
19 Haftbefehl
20 Haftbefehl
Haftbefehl
Haftbefehl (* 16. Dezember 1985 in Offenbach; bürgerlich Aykut Anhan) ist ein deutscher Rapper zazaisch-kurdischer Abstammung, der zurzeit bei Urban/Universal Music unter Vertrag steht.

Leben
Anhan wurde in Offenbach geboren, als Sohn zazaischer Kurden aus dem ostanatolischen Dersim. Seine Schullaufbahn beendete er nach eigenen Angaben ohne Abschluss und flüchtete 2006 vor einer wegen Betrugs drohenden Haftstrafe nach Istanbul. Von dort aus zog er in die Niederlande weiter, wo er in Amsterdam und Arnheim lebte. In dieser Zeit schrieb er seine ersten Texte. Nach seiner Rückkehr in die Heimatstadt Offenbach begann er eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, die er jedoch nach drei Wochen abbrach. Anschließend betrieb er ein Wettbüro in der Offenbacher Kaiserstraße und begann mit der Aufnahme seiner ersten Lieder. Als der Inhaber des Labels Echte Musik, Jonesmann, die Musik von Haftbefehl hörte, war er von dessen Fähigkeiten überzeugt und nahm ihn unter Vertrag. Haftbefehl war mit acht Beiträgen an dem Label-Sampler Kapitel 1: Zeit für was Echtes beteiligt, außerdem erlangte er durch Beiträge auf dem Sampler La Connexion und auf den Soloalben von Kollegah und Manuellsen Aufmerksamkeit.

Am 29. Oktober 2010 erschien sein erstes Soloalbum Azzlack Stereotyp, das auf Platz 59 der deutschen Album-Charts einstieg. Nach der Schließung des Labels Echte Musik gründete Haftbefehl sein eigenes Label Azzlackz, bei dem neben den Frankfurtern Celo & Abdi sein Bruder Capo, Veysel und Kurdo unter Vertrag stehen. Unter anderem unterstützt er die HipHop-Streetwearmarke Thug Life Clothing.

Im Frühjahr 2012 erschien Haftbefehls zweites Album Kanackiş, das die Top Ten der deutschen Album-Charts erreichte und u.a. Gastbeiträge von Künstlern wie Jan Delay und Sido beinhaltet. Anlässlich des 15. Todestages des amerikanischen Rappers The Notorious B.I.G. veröffentlichte das splash! Magazin im Februar 2012 das Mixtape The Notorious H.A.F.T., auf dem namhafte Produzenten (z.B. Shuko, Brenk) verschiedene Acapellas von Haftbefehl im musikalischen Gewand der Neunziger Jahre präsentierten.

In den Single-Charts landete Haftbefehl erstmals mit der Single Chabos wissen wer der Babo ist, die sich insgesamt acht Wochen in den Charts hielt und mit Platz 30 ihre höchste Platzierung erreichte. In der Szene wurde dem Lied durchaus größere Bedeutung zugemessen, wie an den zahlreichen Remixe und Referenzen deutlich wurde. Aber auch über die Szene hinaus hinterließ der Song, und insbesondere das Wort Babo, zazaisch für Vater oder auch Chef, bleibenden Eindruck: Babo fand Eingang in die deutsche Jugendsprache und wurde im November 2013 von einer Jury unter Leitung des Langenscheidt-Verlags zum Jugendwort des Jahres 2013 gewählt.

Kritik
Die Tageszeitung Die Welt kritisierte Haftbefehl wegen einiger antisemitischer Textstellen wie „ticke Kokain an die Juden von der Börse“ (aus dem Lied Psst), des Lieds Free Palestine sowie eines Auftritts in einem Video, wo einer seiner Mitstreiter mit einer Bazooka-Attrappe in der Hand Freiheit für Palästina forderte. Zudem kritisierte der Welt-Artikel auch weitere Aussagen der von ihm unter Vertrag genommenen Rapper Celo & Abdi. Haftbefehl gebe aber auch zu verstehen, dass er jede Kultur respektiere und nichts „gegen Juden habe“. Weitere Kritik kam von Marcus Staiger, der in einem Artikel für die Zeitschrift Spex ebenfalls aus Free Palestine zitierte und gleichzeitig darauf aufmerksam machte, dass Haftbefehl „sich gern als jüdischer Teppichhändler Jakob Goldstein ausgibt, um bei der Zimmerreservierung in Hotels eine bevorzugte Behandlung zu bekommen“. Diese Witze seien „im Verein mit einer Fangemeinde, die gerne nach einfachen Lösungen sucht, (…) eben ganz und gar nicht ungefährlich.“

Studioalben
2010: Azzlack Stereotyp
2012: Kanackiş
2013: Blockplatin
2014: Russisch Roulette
2016: Der Holland Job (als Coup mit Xatar)

Mixtapes
2012: splash! Mag präsentiert: The Notorious H.A.F.T.
2015: Unzensiert

EP's
2013:Azzlack Kommandant (Juice Exclusive EP)

Sampler
2009:Kapitel Eins: Zeit Für Was Echtes

http://www.azzlackz.de Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.