Username:   Password:     Passwort vergessen?
Neueste Alben
No Grave But The Sea  -  Alestorm
Last Young Renegade  -  All Time Low
Relaxer  -  Alt-J
The Optimist  -  Anathema
The Return of Stravinsky Wellington  -  Bonaparte
Black Friday  -  Bushido
Chuck  -  Chuck Berry
Waiting on a Song  -  Dan Auerbach
SIX  -  Dream Evil
Dua Lipa  -  Dua Lipa
Life Is Good  -  Flogging Molly
Revolution Come..Revolution Go  -  Gov't Mule
Gregor Meyle präsentiert Meylensteine, Vol.2  -  Gregor Meyle
hopeless fountain kingdom  -  Halsey
Life on Death Road  -  Jorn
Witness  -  Katy Perry
Poesie und Widerstand  -  Konstantin Wecker
Keine Nacht für Niemand  -  Kraftklub
3-D Der Katalog  -  Kraftwerk
Heart Break  -  Lady Antebellum
Lindsey Buckingham & Christine McVie  -  Lindsey Buckingham & Christine McVie
Truth Is A Beautiful Thing  -  London Grammar
On  -  Nils Wülker
Roadkill BBQ  -  Nitrogods
Angels of Mercy- Live in Germany  -  Primal Fear
Trouble Maker  -  Rancid
Wolves  -  Rise Against
Live in Basel - The Baloise Session  -  Roger Cicero
Is This The Life We Really Want?  -  Roger Waters
Home Counties  -  Saint Etienne
A Dream of Lasting Peace  -  Siena Root
Berdreyminn  -  Sólstafir
Planetarium  -  Sufjan Stevens, Bryce Dessner, Nico Muhly, James McAlister
Leben am Limit  -  SXTN
One Foot in the Grave  -  Tankard
Fear Those Who Fear Him  -  Vallenfyre
The Demon Joke  -  Vennart
Alben
1 Pure Heroine
Top Songs von "Lorde"
1 Lorde
2 Lorde
3 Lorde
4 Lorde
5 Lorde
6 Lorde
7 Lorde
8 Lorde
9 Lorde
10 Lorde
11 Lorde
12 Lorde
13 Lorde
14 Lorde
15 Lorde
16 Lorde
17 Lorde
18 Lorde
19 Lorde
20 Lorde
Lorde
In einer Welt, die von berechnenden Wettbewerbsgewinnern, künstlichen Plastik-Showacts und billigen Kopien überschwemmt ist, kommt Lorde als echtes Original daher. 2013 stürmte Lorde mit Royals debütant die Charts.

Ihr eigentlicher Name ist Ella Yelich-O’Connor, sie ist am 7. November 1996 in Aucklands Vorort North Shore geboren und aufgewachsen und mit der einzigartigen Begabung gesegnet, die magischen ebenso wie die banalen Momente eines Teenagerlebens in beeindruckenden melodischen Schnappschüssen abzubilden, die ihr tatsächliches Alter und ihre Erfahrung kaum erahnen lassen.

Von Kindesbeinen an begleitete Ella die Musik von Neil Young, Fleetwood Mac, The Smiths und Nick Drake zusammen mit einer Prise Soul von beispielsweise Etta James und Otis Redding durchs Leben, sodass ihr Empfinden für Melodien von jeher stark ausgeprägt war. Später entdeckte sie Künstler wie James Blake, Bon Iver, Burial, Animal Collective, SBTRKT und Drake für sich, die alle auf ihre ganz eigene Weise Eindruck auf sie machten. Diese Einflüsse mögen zwar wesentlich und vielfältig sein, sie geben jedoch nicht einmal einen ungefähren Einblick in die Musik Lordes, die konzentrierte, scharfsinnige Texte und vielschichtigen Gesang mit modernen Beatlandschaften aus dem Jahr 2013 kombiniert.

Der Plan, die erste EP ohne aufwendiges Marketing und Werbung zu veröffentlichen, sondern geheimnisumwittert und mit einer einfachen, lebensnahen Zeichnung auf dem Cover, war Lordes Idee und ein Geniestreich. Nachdem The Love Club EP seit ihrem Release in November 2012 bereits 60.000-mal gratis bei SoundCloud heruntergeladen worden war, schoss die Platte auf Platz 1 der neuseeländischen Albumcharts und Royals setzte sich zeitgleich an der Spitze der Singlecharts fest – dabei gab es noch nicht einmal ein Video bei YouTube. Doch schon bevor sich dieser Erfolg einstellte tobte ein erbitterter Kampf um die Rechte an dem jungen Talent. Die Qualität der Musik und das absolut offensichtliche Potenzial waren genug, um in Großbritannien, den USA und anderen wichtigen Ländern rasch Verträge unter Dach und Fach zu bringen. Kollegen wie Grimes, Sky Ferreira und Doomtree informierten ihre Twitter-Gemeinde und BuzzFeed, Perez Hilton und andere sind auch schon aufmerksam geworden. Der Aufruhr um diese Künstlerin, die einfach aus einem anderen Holz geschnitzt ist, hat gerade erst begonnen.

Wie bei den meisten Erfolgsgeschichten, die quasi über Nacht geschehen, ist die Realität dahinter weitaus weniger glamourös, dafür umso langwieriger und komplizierter. Vor The Love Club EP arbeitete Lorde bereits drei Jahre lang mit Universal zusammen, doch erst durch die Kooperation mit dem Songwriter und Produzenten Joel Little kam der Stein so richtig ins Rollen. Er war es, der ihr schließlich dabei helfen konnte, die Songs aus ihrem Kopf in die aller anderen zu bekommen. Außerdem ist er gern zur Stelle, wenn sie einmal den Großteil des Tages damit verbringen will, ein Hi-Hat eher wie ein Insekt klingen zu lassen oder dergleichen.

Dank ihrer Mutter, die selbst eine berühmte Dichterin ist, wurde Ella früh mit den wichtigsten Werken von T.S. Eliot, Ezra Pound, Allen Ginsberg, Raymond Carver und Sylvia Plath vertraut gemacht. Diese Vorliebe für Tiefsinniges und ihre Leidenschaft für Sprache sorgen zusammen mit visuellen Inspirationen wie Die Sopranos, Brick aber auch Sofia Coppolas The Virgin Suicides für eine nicht unbedingt leicht verdauliche Mischung. Doch was Ella aus alldem macht, ist wahrhaft einzigartig. Frei von jenen abgenutzten Banalitäten, die man der Sichtweise einer 16-Jährigen gewöhnlich zuschreibt, gelingt es Lorde, in ihrer Musik die Quintessenz der Frustration und Freiheit, der Neugier und Zuversicht und das schlicht und einfach Wundersame des Teenagerdaseins auf wirklich einmalige Art und Weise einzufangen.

Diskographie:

Singles:

Royals

Alben:
2013 - The Love Club EP
2013 - Pure Heroine
2013 - Pure Heroine Extended



Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.