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Alben
1 Burning Bridges
2 This House Is Not For Sale
3 Bounce
4 This House Is Not For Sale (Live From The London Palladium)
5 Slippery When Wet (bonus disc)
6 What About Now
7 Bon Jovi
8 Slippery When Wet
9 New Jersey
10 Keep the Faith
11 These Days (bonus disc)
12 These Days
13 7800° Fahrenheit
14 Crush
15 Target Exclusive
16 Have a Nice Day
17 Have a Nice Day: Japan Tour Edition
18 Lost Highway
19 The Circle
Top Songs von "Bon Jovi"
1 Bon Jovi
2 Bon Jovi
3 Bon Jovi
4 Bon Jovi
5 Bon Jovi
6 Bon Jovi
7 Bon Jovi
8 Bon Jovi
9 Bon Jovi
10 Bon Jovi
11 Bon Jovi
12 Bon Jovi
13 Bon Jovi
14 Bon Jovi
15 Bon Jovi
16 Bon Jovi
17 Bon Jovi
18 Bon Jovi
19 Bon Jovi
20 Bon Jovi
Bon Jovi
Bon Jovi [bɑːnˈdʒoʊvɪ] ist eine US-amerikanische Rockband aus New Jersey. Seit ihrer Gründung Anfang der 1980er-Jahre hat sie mehr als 150 Millionen Alben verkauft. Die Band, die als Glam Metal-Band begann, spielt seit den 1990er Jahren vor allem Mainstream-Rock. Einen großen Beitrag zum kommerziellen Erfolg von Bon Jovi leistete der Komponist Desmond Child, der mit Sänger Jon Bon Jovi und Gitarrist Richie Sambora Hits wie Livin' on a Prayer, You Give Love a Bad Name, Keep the Faith oder It's My Life komponierte.

Geschichte
Anfangsjahre
Nachdem das von Jon Bon Jovi komponierte und bereits 1982 mit Sessionmusikern aufgenommene Lied Runaway den ersten Platz bei einem Radio-Talentwettbewerb erreichte und Jon Bon Jovi einen Schallplattenvertrag ermöglichte, gründeten er und David Bryan 1983 zusammen mit Richie Sambora, Alec John Such und Tico Torres die Band Bon Jovi. Die Original-Demoaufnahme von Runaway, auf der u. a. der Keyboarder Roy Bittan von Bruce Springsteens Band, der Bassist Hugh McDonald und der Gitarrist Tim Pierce zu hören sind, wurde auf dem Debütalbum der Band veröffentlicht und wurde ein internationaler Hit.

Bei einem Auftritt als Vorgruppe für Scandal wurden Bon Jovi von Derek Shulman entdeckt. Jon Bon Jovi wurde ein Plattenvertrag von PolyGram angeboten. Er ist der einzige, der für die Band einen Plattenvertrag besitzt, die anderen Mitglieder sind nur seine „Angestellten“.

Das Debütalbum Bon Jovi erschien am 21. Januar 1984. Wenig später trat die Band als Vorgruppe für die Scorpions bei deren Love at First Sting-Tour durch Nordamerika auf, unter anderem im Madison Square Garden. In Deutschland begleiteten sie die Band Kiss.

Nach dem eher mäßigen Erfolg des zweiten Albums 7800° Fahrenheit, brachte ihr drittes Album Slippery When Wet 1986 der Band den weltweiten Durchbruch mit Hits wie Livin' on a Prayer, You Give Love a Bad Name und Wanted Dead or Alive. Im Anschluss an eine ausgedehnte Welttournee erschien im September 1988 das vierte, nach ihrem Heimatstaat benannte Album New Jersey. Die folgende Tournee dauerte bis Februar 1990.

Bon Jovi gelten als die Erfinder der MTV-Unplugged-Konzerte. Alles begann damit, dass Jon Bon Jovi und Sambora mit zwei akustischen Gitarren Wanted Dead or Alive und Livin' on a Prayer auf den MTV Video Music Awards 1989 spielten. Dieser Art von Konzert folgten in den Neunzigern auch Bruce Springsteen, Nirvana, Bryan Adams, Eric Clapton und andere.

Ende 1991 wurde der Manager Doc McGhee entlassen. Wie die Band in Behind the Music berichtet, war Doc McGhee derjenige, der die New-Jersey-Tour immer weiter in die Länge zog und dadurch die totale Erschöpfung der Band hervorrief. Nach den Video Music Awards 1991, bei denen Bon Jovi mit dem Vanguard Award ausgezeichnet wurden, war es zum Streit zwischen Jon Bon Jovi und Doc McGhee gekommen. In dessen Verlauf war deutlich geworden, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht sinnvoll wäre, weshalb McGhee von Bandleader Jon Bon Jovi gefeuert wurde. Nach den Strapazen der Tournee nahm die Band eine unbefristete Auszeit.

Soloalben und Schaffenspause
In der Zwischenzeit bekam Jon Bon Jovi das Angebot, an dem Soundtrack zu dem Film Blaze of Glory – Flammender Ruhm mitzuwirken. Das Drehbuch gab den Anstoß zu seinem ersten Soloalbum Blaze of Glory, das im Sommer 1990 erschien. Als Gäste konnte er Jeff Beck (Sologitarre), Little Richard und Elton John gewinnen. Das Titellied wurde für einen Oscar als beste Filmmusik nominiert und mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Auch Gitarrist Richie Sambora versuchte sich als Solist und veröffentlichte 1991 sein erstes Soloalbum Stranger in This Town. Keyboarder David Bryan und Schlagzeuger Tico Torres hatten ebenfalls daran mitgewirkt. Als besonderen Gast konnte er Eric Clapton für das Lied Mr. Bluesman gewinnen. Das Album verkaufte sich jedoch nur mäßig und Teile der Tournee mussten abgesagt werden.

Die Neunziger
Im Oktober 1992 erschien das fünfte Album mit dem Titel Keep the Faith. Jon Bon Jovi und Richie Sambora hatten sich versöhnt und wieder gemeinsam Lieder komponiert. Der Verkauf des Albums lief in den USA schleppender als die Plattenverkäufe in den Achtzigern, das Album hielt sich gerade mal eine Woche in den Top Ten. In Europa hingegen war die Band erfolgreicher denn je, so dass das Album allein in Deutschland nach einer Woche Goldstatus erreichte.

Im November 1994 erschien das Best-of-Album Cross Road. Außer den größten Hits der Band fanden sich zwei neue Lieder auf dem Album: Someday I'll Be Saturday Night und Always. Das Album verkaufte sich in den USA über vier Millionen Mal, erhielt in Kanada eine Diamantene Schallplatte, in Großbritannien fünf Platin-Auszeichnungen und in Deutschland Doppelplatin.

Such verließ die Band 1994. Obwohl er nicht offiziell ersetzt wurde, hat Hugh McDonald seit dieser Zeit seine Aufgaben übernommen. Auf der offiziellen Website Hugh McDonalds werden die Bon-Jovi-Alben in der Diskografie geführt. Außerdem war er der Bassist der Demoaufnahme zu Runaway und sagte in einem Interview, das anlässlich des VIVA-Bon-Jovi-Tages 2000 geführt wurde, dass er schon von Anfang an dabei sei.
Im Juni 1995 erschien das sechste Studioalbum These Days.

Im Sommer 1996 entschloss sich die Band zu einer Japan- und Europa-Tournee. Nach der Tournee nahm Jon Bon Jovi sein zweites Soloalbum Destination Anywhere (1997) auf und versuchte sich an der Seite von Demi Moore als Schauspieler in dem gleichnamigen Video. Sambora wurde Vater und veröffentlichte ebenfalls sein zweites Soloalbum unter dem Titel Undiscovered Soul (1998). Torres arbeitete als Maler und Skulpteur und hatte eine Beziehung mit dem Model Eva Herzigová. 1999 plante die Band ihr Comeback.

Das musste allerdings noch auf sich warten lassen. Zumindest konnte die Single Real Life aus dem Soundtrack des Films Ed TV im Frühjahr 1999 die Trennungsbefürchtungen zerstreuen, das nächste Studioalbum ließ aber bis Mai 2000 auf sich warten.

Von Crush zu What About Now
Das siebte Studioalbum sollte zuerst Sex Sells heißen, erschien dann aber als Crush. Sex Sells war der Titel eines Songs, den Jon Bon Jovi bereits 1998 geschrieben hatte, der es jedoch dann nicht einmal auf das Album schaffte. Die erste Singleauskopplung, It's My Life, die in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Pop-Produzenten Max Martin entstand, ist bis dato die erfolgreichste Single der Bandgeschichte und übertraf den Erfolg von Livin' on a Prayer und Always. It's My Life war außerdem der ZDF-Titelsong der Fußball-Europameisterschaft in Belgien und den Niederlanden.

Zwei Konzerte im Wembley-Stadion im Jahr 2000 waren die letzten Konzerte dort, da das Stadion am nächsten Tag abgerissen wurde. Das erste Konzert im Neubau sollte ursprünglich auch von Bon Jovi gespielt werden. Aufgrund mehrfacher Probleme bei der Fertigstellung des Stadions mussten die geplanten Konzerte für den 10. und 11. Juni 2006 jedoch abgesagt werden, es fand sich schnell ein Ausweichort, der National Bowl in Milton Keynes.

2001 erschien das erste offizielle Live-Album der Band mit dem Titel One Wild Night. Es handelt sich – wie der Name bereits verrät – um eine Zusammenstellung von Liveaufnahmen von 1985 bis 2001.

Im Herbst 2002 erschien das nächste Studioalbum, Bounce. Teile des Albums waren direkt (Undivided) und indirekt (Everyday, Bounce) von den Ereignissen des 11. Septembers 2001 beeinflusst. Trotz weltweiter Charteinstiege auf Platz 1, konnte das Album nicht mit Crush mithalten.

Auf der Bounce-Tour erinnerte sich die Band an ihre Liebe zu Unplugged-Auftritten. Zunächst sollte das dreistündige Unplugged-Konzert vom 19. Januar 2003 in Yokohama, Japan, veröffentlicht werden. Nach Ende der Bounce-Tour ging die Band jedoch im August 2003 für drei Wochen ins heimatliche Studio, um halbakustische und neu arrangierte Versionen ihrer Hits aufzunehmen, so unter anderem It's My Life als Klavierballade. Das Resultat erschien im November 2003 unter dem Titel This Left Feels Right. Mit der Schauspielerin und Sängerin Olivia d'Abo auf der neuen Version von Livin' on a Prayer war zum ersten Mal bandfremder Gesang zu hören.

Zum 20-jährigen Bandjubiläum erschien 2004 die 4-CD-Box 100,000,000 Bon Jovi Fans Can't Be Wrong mit einer DVD. Titel und Albumhülle waren eine Anspielung auf Elvis Presleys Album 50,000,000 Elvis Fans Can't Be Wrong. Auf der CD finden sich zwölf Raritäten und 38 bisher unveröffentlichte Stücke aus den Archiven der Band.

Am 2. Juli 2005 spielten Bon Jovi auf dem Live-8-Konzert in Philadelphia, wo sie Livin' on a Prayer und It's My Life präsentierten. Dort spielten sie auch zum ersten Mal Have a Nice Day, die neue Single und Titellied des gleichnamigen Albums, das am 19. September 2005 erschien. Die Single basierte vor allem auf den vergangenen US-Präsidentschaftswahlen. Jon Bon Jovi hatte sich im Wahlkampf für den demokratischen Herausforderer John Kerry eingesetzt und verarbeitete in dem Lied seine Enttäuschung über Kerrys Niederlage. Das Album wurde im Oktober und November 2004 aufgenommen, was im Vergleich zu den vorhergehenden Alben der Band als sehr schnell bezeichnet werden kann. Das führte dazu, dass Jon Bon Jovi vier neue Lieder schrieb. Von diesen schaffte es jedoch nur Dirty Little Secret als Bonus auf das Album. Am 2. November 2005 begann die Tour zum Album, die die Band zu 56 ausverkauften Auftritten in den USA und Kanada führte. Weitere Auftritte im Rahmen der Tour gab es in Japan und Europa sowie im Juli 2006 eine Homecoming-Tour durch Footballstadien der USA.

Am 8. Juni erschien das Nachfolgewerk Lost Highway, das in vielen Ländern der Welt die Spitze der Albumcharts erreichte. Die Lost Highway World Tour begann am 25. Oktober 2007 mit zehn Shows im Prudential Center von Newark, New Jersey. Weitere Shows fanden in Nordamerika, Japan, Australien, Neuseeland und Europa statt, darunter im Sommer 2008 sechs Stadien-Konzerte in Deutschland. Bon Jovi spielten insgesamt vor 2.157.675 Fans und nahmen 210,6 Mio. US-Dollar ein. Damit war die Tour vor denen von Bruce Springsteen und Madonna die größte Konzerttournee des Jahres 2008.

Am 30. Oktober 2009 erschien das neue Album The Circle. Vorab wurde daraus im August 2009 die Single We Weren't Born to Follow präsentiert, die in Deutschland ab dem 23. Oktober 2009 in den Läden stand. Es folgten zwei weitere Singles, bevor Ende August 2010 mit What Do You Got? die Vorabsingle zu einem weiteren Greatest-Hits-Album veröffentlicht wurde. Dieses wurde am 29. Oktober als Einzel- und Doppel-CD sowie auch in Form einer DVD auf den Markt gebracht. Je nach Version sind auf dem Album zwei bzw. vier neue Lieder enthalten.

Am 29. April 2011 wurde offiziell angekündigt, dass der Gitarrist Richie Sambora aufgrund eines erneuten Drogen-Entzugs in einer Klinik vorübergehend nicht bei den Live-Konzerten der beginnenden Tournee mitwirken wird. Beim ersten Konzert der Tour am 30. April 2011 im Rahmen des New Orleans Jazz & Heritage Festivals spielte die Band tatsächlich erstmals ohne Sambora, welcher durch den Leadgitarristen Phil Xenidis, früher Gitarrist der kanadischen Band Triumph und auch bekannt als "Phil X", ersetzt wurde. Zum Start der Europatournee (und dem Finale der 2-jährigen Bon Jovi Welttour) am 8. Juni 2011 in Zagreb/Kroatien, kehrte Richie Sambora zurück.

Im März 2013 erschien ein neues Album mit dem Titel What About Now. Erste Daten zur dazugehörigen Tour mit dem Namen "Because We Can - The Tour" wurden auf der offiziellen Website der Band veröffentlicht. Die erste Single aus dem Album wurde im Januar 2013 unter dem Titel Because We Can veröffentlicht. Im April 2013 wurde vermeldet, dass Richie Sambora aus persönlichen Gründen aus der laufenden Welttournee von Bon Jovi ausgestiegen sei. Jon Bon Jovi verkündete, dass Richie Sambora bis auf Weiteres nicht mehr mit der Band auftreten werde. Ob dies bedeutet, dass Sambora nicht mehr Mitglied von Bon Jovi ist, ist bislang unklar.

Am 16. Juli 2015 wurde der Song Saturday Night Gave Me Sunday Morning veröffentlicht, dem am 21. August das Fan-Album namens Burning Bridges folgte. An der ersten Single und mindestens einem weiteren Song des Albums war Produzent John Shanks beteiligt. Das Album wird als Fan-Album bezeichnet, da es hauptsächlich ältere Songs enthält. Nach dem Ende der 32-jährigen Zusammenarbeit mit Mercury Records wurde dieser Weg gewählt, um die Verpflichtung zu einem letzten Album bei dem Label zu erfüllen. Der Titelsong des Albums behandelt die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma. Für das Jahr 2016 ist ein weiteres, reguläres Studioalbum geplant.

Stil
Die Musik von Bon Jovi ist gemeinhin als Rock zu bezeichnen, im Rock-Genre hat Bon Jovi aber viele verschiedene Spielarten. Hauptformen sind hier Hard Rock, Glam Metal, Stadionrock und Pop Rock. Doch einige Alben sind in weiteren Genres einzuordnen, so gilt das Album These Days als Blues Rock, während Crush eindeutig dem Pop-Rock zugeordnet werden kann, auf dem Album Bounce sind starke Einflüsse aus dem Heavy Metal zu erkennen und Lost Highway kann generell als Country Rock betrachtet werden, Jon Bon Jovi nannte Nashville als Haupteinfluss auf Lost Highway.

Als Einflüsse auf die Musik von Bon Jovi gelten unter Anderem Bruce Springsteen, die Rolling Stones, Aerosmith, die Beatles, The Animals und Kiss.

Studioalben
Bon Jovi (1984)
7800° Fahrenheit (1985)
Slippery When Wet (1986)
New Jersey (1988)
Keep the Faith (1992)
These Days (1995)
Crush (2000)
Bounce (2002)
Have a Nice Day (2005)
Lost Highway (2007)
The Circle (2009)
What About Now (2013)
Burning Bridges (2015)
This House Is Not for Sale (2016) Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.