Username:   Password:     Passwort vergessen?
Neueste Alben
Strange Attractor  -  Alphaville
Cara Mia  -  Andy Borg
As The Stages Burn! (Live at Wacken 2016)  -  Arch Enemy
Golden Days  -  Brian May & Kerry Ellis
Das Blut so laut  -  City
inFinite  -  Deep Purple
Binge & Purgatory  -  Deez Nuts
Silent Light  -  Dominic Miller
Bonnie & Clyde  -  Fantasy
Pure Comedy  -  Father John Misty
The Far Field  -  Future Islands
Schön ist die Welt  -  Jay Alexander & Adrian Werum & Orchester der Kulturen
Emotionen  -  Joel Brandenstein
The Search for Everything  -  John Mayer
Mahler: Das Lied von der Erde  -  Jonas Kaufmann
Same Sun Same Moon  -  little hurricane
Zurückgeliebt  -  Matthias Steiner
Keiner Kämpft Für Mehr (Deluxe Edition)  -  Max Prosa
Let Me Fly  -  Mike + The Mechanics
12 Punkte  -  Nicole
Flowers In The Dirt 2017  -  Paul McCartney
PTX Vol. IV - Classics  -  Pentatonix
und weida?  -  SEILER UND SPEER
Tequila Suicide  -  Sinner
My Song  -  Sophie Zelmani
Memories..Do Not Open  -  The Chainsmokers
Pures Leben  -  Thomas Anders
Schall und Rausch  -  Toxpack
Made in Germany  -  Truck Stop
Irgendwas gegen die Stille  -  Wincent Weiss
Best of 2007-2017  -  Wirtz
Mermaid Blues  -  Y'akoto
Alben
1 Pure Heroine
Top Songs von "Lorde"
1 Lorde
2 Lorde
3 Lorde
4 Lorde
5 Lorde
6 Lorde
7 Lorde
8 Lorde
9 Lorde
10 Lorde
11 Lorde
12 Lorde
Lorde
In einer Welt, die von berechnenden Wettbewerbsgewinnern, künstlichen Plastik-Showacts und billigen Kopien überschwemmt ist, kommt Lorde als echtes Original daher. 2013 stürmte Lorde mit Royals debütant die Charts.

Ihr eigentlicher Name ist Ella Yelich-O’Connor, sie ist am 7. November 1996 in Aucklands Vorort North Shore geboren und aufgewachsen und mit der einzigartigen Begabung gesegnet, die magischen ebenso wie die banalen Momente eines Teenagerlebens in beeindruckenden melodischen Schnappschüssen abzubilden, die ihr tatsächliches Alter und ihre Erfahrung kaum erahnen lassen.

Von Kindesbeinen an begleitete Ella die Musik von Neil Young, Fleetwood Mac, The Smiths und Nick Drake zusammen mit einer Prise Soul von beispielsweise Etta James und Otis Redding durchs Leben, sodass ihr Empfinden für Melodien von jeher stark ausgeprägt war. Später entdeckte sie Künstler wie James Blake, Bon Iver, Burial, Animal Collective, SBTRKT und Drake für sich, die alle auf ihre ganz eigene Weise Eindruck auf sie machten. Diese Einflüsse mögen zwar wesentlich und vielfältig sein, sie geben jedoch nicht einmal einen ungefähren Einblick in die Musik Lordes, die konzentrierte, scharfsinnige Texte und vielschichtigen Gesang mit modernen Beatlandschaften aus dem Jahr 2013 kombiniert.

Der Plan, die erste EP ohne aufwendiges Marketing und Werbung zu veröffentlichen, sondern geheimnisumwittert und mit einer einfachen, lebensnahen Zeichnung auf dem Cover, war Lordes Idee und ein Geniestreich. Nachdem The Love Club EP seit ihrem Release in November 2012 bereits 60.000-mal gratis bei SoundCloud heruntergeladen worden war, schoss die Platte auf Platz 1 der neuseeländischen Albumcharts und Royals setzte sich zeitgleich an der Spitze der Singlecharts fest – dabei gab es noch nicht einmal ein Video bei YouTube. Doch schon bevor sich dieser Erfolg einstellte tobte ein erbitterter Kampf um die Rechte an dem jungen Talent. Die Qualität der Musik und das absolut offensichtliche Potenzial waren genug, um in Großbritannien, den USA und anderen wichtigen Ländern rasch Verträge unter Dach und Fach zu bringen. Kollegen wie Grimes, Sky Ferreira und Doomtree informierten ihre Twitter-Gemeinde und BuzzFeed, Perez Hilton und andere sind auch schon aufmerksam geworden. Der Aufruhr um diese Künstlerin, die einfach aus einem anderen Holz geschnitzt ist, hat gerade erst begonnen.

Wie bei den meisten Erfolgsgeschichten, die quasi über Nacht geschehen, ist die Realität dahinter weitaus weniger glamourös, dafür umso langwieriger und komplizierter. Vor The Love Club EP arbeitete Lorde bereits drei Jahre lang mit Universal zusammen, doch erst durch die Kooperation mit dem Songwriter und Produzenten Joel Little kam der Stein so richtig ins Rollen. Er war es, der ihr schließlich dabei helfen konnte, die Songs aus ihrem Kopf in die aller anderen zu bekommen. Außerdem ist er gern zur Stelle, wenn sie einmal den Großteil des Tages damit verbringen will, ein Hi-Hat eher wie ein Insekt klingen zu lassen oder dergleichen.

Dank ihrer Mutter, die selbst eine berühmte Dichterin ist, wurde Ella früh mit den wichtigsten Werken von T.S. Eliot, Ezra Pound, Allen Ginsberg, Raymond Carver und Sylvia Plath vertraut gemacht. Diese Vorliebe für Tiefsinniges und ihre Leidenschaft für Sprache sorgen zusammen mit visuellen Inspirationen wie Die Sopranos, Brick aber auch Sofia Coppolas The Virgin Suicides für eine nicht unbedingt leicht verdauliche Mischung. Doch was Ella aus alldem macht, ist wahrhaft einzigartig. Frei von jenen abgenutzten Banalitäten, die man der Sichtweise einer 16-Jährigen gewöhnlich zuschreibt, gelingt es Lorde, in ihrer Musik die Quintessenz der Frustration und Freiheit, der Neugier und Zuversicht und das schlicht und einfach Wundersame des Teenagerdaseins auf wirklich einmalige Art und Weise einzufangen.

Diskographie:

Singles:

Royals

Alben:
2013 - The Love Club EP
2013 - Pure Heroine
2013 - Pure Heroine Extended



Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.