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Alben
1 Let's Get It Started
2 Please Hammer Don't Hurt 'Em
3 The Funky Headhunter
4 V: Inside Out
5 Too Legit to Quit
6 Active Duty
7 Full Blast
8 Look Look Look
Top Songs von "MC Hammer"
1 MC Hammer
2 MC Hammer
3 MC Hammer
4 MC Hammer
5 MC Hammer
6 MC Hammer
7 MC Hammer
8 MC Hammer
9 MC Hammer
10 MC Hammer
11 MC Hammer
12 MC Hammer
13 MC Hammer
14 MC Hammer
15 MC Hammer
16 MC Hammer
17 MC Hammer
18 MC Hammer
19 MC Hammer
20 MC Hammer
MC Hammer
MC Hammer (* 30. März 1962 als Stanley Kirk Burrell in Oakland, Kalifornien), später nur noch Hammer, danach wieder MC Hammer, ist ein US-amerikanischer Rapper und Prediger.

MC Hammer wurde in den frühen 1990er-Jahren unter anderem dadurch bekannt, dass er das im Hip-Hop eher seltene Bild eines anständigen und unspektakulären Bürgers verkörperte. Musikalisch wurde er dafür kritisiert, sehr flache und eingängige Tracks zu produzieren, die zudem entscheidend von den gesampleten Hooklines anderer Musiker abhingen. Eines seiner Markenzeichen waren seine Hammer Pants. Hammers größter Hit ist U Can’t Touch This, welcher ein Melodiesample aus Rick James’ „Super Freak“ enthält.

Stanley Burrell begann seine Arbeit beim Baseball-Team der Oakland Athletics, wo er auch seinen Spitznamen erhielt. Er hatte den Plan professioneller Baseball-Spieler zu werden, den er jedoch wieder aufgeben musste. Nach einigen Jahren bei der US Navy veröffentlichte er 1987 seine erste Platte Feel My Power, die ein Club-Erfolg war. Nach einem Vertrag beim Majorlabel Capitol Records veröffentlichte die Firma das Album erneut und verkaufte davon über drei Millionen Stück.

Die nächste Veröffentlichung Please Hammer Don’t Hurt ’Em von 1990 brachte auch den internationalen Durchbruch. Auf ihr befanden sich U Can’t Touch This, Have You Seen Her (Coverversion der Chi-Lites) und Pray, das ein Sample von When Doves Cry von Prince enthält. Das Album wurde als erstes Rap-Album in der Geschichte für den Verkauf von über 10 Millionen Tonträgern von der RIAA mit Diamond ausgezeichnet. Noch mehr als mit dem Album verdiente er allerdings mit Merchandise: es erschienen MC-Hammer-Puppen, Brotbehälter, Kleider und zahlreiche weitere Produkte.

Zugleich wuchs aber die Kritik. Unter anderem Ice Cube und 3rd Bass machten sich in ihren Videos über ihn lustig. Sein Ruhm begann abzunehmen. Too Legit to Quit (1991) war zwar noch erfolgreich in den Charts und enthielt einen Hit, kam aber nicht mehr an den Erfolg von 1990 heran. Die nächsten Alben The Funky Headhunter und Inside Out waren Flops. Ein Vertrag beim renommierten Death-Row-Label führte zwar zu gemeinsamen Aufnahmen mit Tupac Shakur, diese wurden aber nie offiziell veröffentlicht.

Im Dezember 1997 war Hammer pleite und musste sich bankrott erklären lassen. Sein Anwesen wurde verkauft. Daraufhin wurde Burrell gläubig. Er fing wieder an Texte und Songs zu schreiben, welche nun aber von Gott inspiriert waren, und schreibt nun christliche Rap-Musik.

Zur Zeit arbeitet Burrell als Prediger und Moderator im US-amerikanischen Fernsehen.Im Jahre 2006 erschienen zudem neue, von Hitmacher Scott Storch produzierte Songs, die musikalisch an die heutige Zeit angepasst sind, aber nicht sonderlich bekannt wurden.

Filme und Serien

Im Jahre 1991 brachte das Filmstudio DiC Entertainment die Zeichentrickserie Hammerman heraus, in der Burrell die Hauptrolle spielte. In dieser Serie konnte er sich mittels magischer Tanzschuhe in den namensgebenden Superhelden Hammerman verwandeln, der mittels Rapmusik Verbrecher und Schurken bekämpfte. Die Serie hatte Kinder und Jugendliche als Zielgruppe und sollte durch ihre Geschichten moralische Werte vermitteln. Am Ende einer jeden Folge war daher auch immer der „echte“ Stanley Burrell zu sehen, der noch einmal den moralischen Kerngedanken der Folge auf den Punkt brachte. 1995 spielte Hammer die Rolle eines Drogenbosses in dem US-Actionthriller One Tough Bastard. Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.